„The Osbournes“ kehrt zurück – als BBC-Serie


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Zwanzig Jahre lang lebten Ozzy Osbourne und seine Familie in Kalifornien, jetzt kehrt er mit seiner Frau Sharon zurück nach England. Dass sich das Ehepaar fernab der Öffentlichkeit zur Ruhe setzen würde, war wohl kaum zu erwarten, schließlich waren sie mit „The Osbournes“ Vorreiter darin, das eigene Familienleben auf die Bildschirme zu bringen. Und tatsächlich: Eine neue Doku-Soap ist schon in Planung.

Das hat, vielleicht überraschend, die BBC angekündigt. Aber Ozzy Osbourne ist längst Kult genug, dass auch der öffentlich-rechtliche Sender seine eventuelle Scheu vor Reality-Formaten ablegt. Die Serie soll zeigen, wie die Osbournes in das denkmalgeschützte Welders House in Buckinghamshire, nordwestlich von London, einziehen und sich an das Leben auf dem Land gewöhnen.

„Vor zwanzig Jahren haben die Osbournes Großbritannien für ein Leben in LA verlassen. Jetzt kommen sie ‚heim ins Nest‘, zurück zu ihrem Zuhause, das quasi genauso ist, wie sie es vor all den Jahren verlassen haben“, sagte Clare Sillery, Programmverantwortliche bei der BBC, dem „NME“. Sie kündigt einen „lustigen, bewegenden und ehrlichen Einblick“ in das Leben der Osbournes im Vereinigten Königreich an.

Die Reality-Serie „The Osbournes“ lief von 2002 bis 2005 auf MTV und zeigte das Leben der vier Osbournes – neben Ozzy und Sharon auch ihrer Kinder Kelly und Jack. Ozzy Osbourne hatte in den letzten Jahren nach einer Parkinson-Diagnose und mehreren OPs vor allem mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Für die Rückkehr nach England nennt er aber andere Gründe: Vor allem die Waffengewalt in den USA habe ihm zunehmend die Lust am Land verleidet. „Alles hier ist verdammt lächerlich. Ich habe genug davon, dass jeden Tag Leute getötet werden“, sagte er.