Highlight: The Rolling Stones: Making of „Let It Bleed“

The Rolling Stones über ihre Pläne für 2012 und 2013

The Rolling Stones werden in diesem Jahr nicht auf Tour gehen, um ihr 50. Bandjubiläum zu feiern. Das erfuhr der ROLLING STONE nach Gesprächen mit Keith Richards und Mick Jagger. „Wir sind einfach noch nicht bereit“, sagt Richards. Im kommenden Jahr könne das anders aussehen: „Mein Gefühl sagt mir, dass das etwas realistischer ist.“

Aus dem Umfeld der Band war zu erfahren, dass die Verzögerung auch mit Richards’ Gesundheitszustand zu tun haben könnte, was die Frage aufwirft, ob er überhaupt fit für eine weltumspannende Tour wäre. Seit der Gitarrist sich im April 2006 während eines Urlaubs inmitten der „Bigger Bang“-Tour auf den Fidschi-Inseln am Kopf verletzte, habe seine Leistungsfähigkeit stark nachgelassen. Zahlreiche Fans meinten bereits nach der Premiere von Martin Scorceses „Shine A Light“, der nach dem Unfall aufgezeichnet wurde, dass Richards Performance dort schwach war. Nach der Tour legte Richards die Gitarre für eine ganze Weile aus der Hand. „Du hast hier einen ziemlich eingerosteten Keith Richards vor dir“, sagte er 2010 zu Jimmy Fallon. „Wenn du zwei Jahre lang auf Tour warst und dann plötzlich aufhörst, sagst du dir noch, du nimmst nur eine kleine Pause. Und die wird dann länger und länger und plötzlich denkst du: ‚Verdammt, ich muss echt wieder in Form kommen.'“

Ein wichtiger Vertreter der US-Konzertbranche sagte dem ROLLING STONE: „Sie wollen keine große Tour mehr spielen. Sie möchten das Reisen nicht, und es gibt Bedenken wegen Keiths Verfassung.“ Insider spekulieren, die Stones könnten stattdessen mehrere längere Konzertreihen in wenigen größeren Hallen spielen – ähnlich wie Prince, der letztes Jahr 21 Abende hintereinander in Los Angeles spielte. „Sie könnten zum Beispiel zehn Abende im Madison Square Garden spielen, zehn im Staples Center in L.A., zehn Nächte in der O2 Arena in London.“ Die Stones holten bereits diverse Angebote ein – von AEG, Live Nation und dem langjährigen Stones-Promoter Michael Cohl.



Rolling Stones: Keith Richards nannte Ronnie Wood einen Schwächling – als dieser versuchte clean zu werden

Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood gab in einem Interview Einblicke in seinen Entzug 2005. Dabei sagte er auch, dass sein Bandkollege Keith Richards ihn einst „einen Schwächling“ nannte. Gegenüber „Mojo“ sprach er von seinem ersten nüchternen Auftritt damals im August 2005 in Kanada. „Ich hatte Angst und Mick Jagger flüsterte mir zu ‘Alles ist gut, du kannst das schaffen, mach dir keine Sorgen'. Keith dagegen sagte nur ‘Entzug ist für Versager' und implizierte damit, dass ich ein Schwächling sei“, so Wood. Der Gitarrist führte weiter aus: „Aber es braucht eine Menge Kraft das zu tun“. Wood sprach außerdem über die Art seines…
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