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Top Ten Club: Das sonnengebräunte Schlagerduo Fantasy auf Platz eins?!

Weder wichtige Veröffentlichungen, noch krasse Veränderungen in den Offiziellen Deutschen Charts. Gut, das neue Wolfmother-Album tauchte kurz unter den ersten Zehn auf. Aber sonst!? Eine eher graumäusige Woche, in der sich das sonnengebräunte Schlagerduo Fantasy auf der Eins platzieren kann. Die pfiffig-dynamischen Macher von „Eine Nacht im Paradies“ haben sich vertrauensvoll an Poptitan Dieter “ne, weiste!?” Bohlen gewandt, und der hat – nach dem die Autorenrechte ausverhandelt waren – vertrauensvoll die Produktion der Fantasy-Brothers übernommen. Freddy März und Martin Marcell konnten bereits diverse Edelmetall-Scheiben und Echo-Trophäen erobern. Keine Jungfüchse also, in diesem ehrwürdigen Metier. Bohlen wiederum hat mit Andrea Berg und Beatrice Egli einiges an Neo-Schlager-Kompetenz mit hohen Top-Ten-Platzierungen bewiesen. Ein “sure shot” also, ein “matching couple” oder gar “dreamteam”, wie wir in der Branche sagen!

Bleibt also reichlich Zeit, wo ja gerade erst recht konservativ – von wegen alles an Adele und Coldplay – der Mercury-Pokale vergeben wurden. Auch die UK-Top-Ten kommen nicht eben als Hort der progressiven Popmusik rüber. Viel Bowie, viel etabliertes. Aber immer Jack Garratt auf der Eins. Der bärtige Brite aus Buckinghamshire (der im Mai auch nach Deutschland kommt) erfüllt als ehrlich-kerniger Knuddelbär so ziemlich alles, was man von modernen Schmuse-Singer-Songwritern so erwartet. Stimme, Seemannsmütze (= bodenständig) und Gitarre (=handgemacht). Eine Kombi, die nicht nur in Pop-Britannien zur Zeit bestens ankommt.

Die Damen Jess Glynne und SIA, die ebenfalls in den aktuellen UK-Top-Ten vertreten sind, erfüllen dann schön eher die klassische Forderung nach ein wenig Glamour und Fashion-Tauglichkeit. Die vegane Australierin SIA (Furler) ist ja schon eine Weile dabei; mit “This is Acting” setzt sie ihren Weg als bunte Indie-Dance-Nudel konsequent fort. Und “die Jessy”? Eine rothaarige, 26jährige Engländerin mit viel Soul und Schmiss. Nachschub für Amy Winehouse (R.I.P.) und Adele (die gerade sowieso alles abräumt!) Cheers, Mates!


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