TV-Comeback: Sehen wir bald neue Folgen von „Roseanne“?


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Vor bald genau zwanzig Jahren, am 20. Mai 1997, flimmerte im US-amerikanischen Fernsehen zum letzten Mal die beliebte TV-Familie rund um Familienoberhaupt „Roseanne“ über den Bildschirm – und weil ein Jubiläum ja immer gefeiert werden soll, ist laut Berichten bereits eine Neuauflage der Serie in Planung, die, zumindest theoretisch, alle Schauspieler des Originals zu vereinen versucht.

Originalbesetzung geplant

Wie das Online-Portal „Deadline“ berichtet, sollen immerhin die Hauptfiguren Roseanne Barr, John Goodman (der die Rolle des Familienvaters Dan spielte) sowie Sara Gilbert, die damals Tochter Darlene verkörperte, bereits fest mit an Bord sein. Weiter sollen allerdings auch alle anderen Original-Schauspieler Teil des Comebacks sein: Dazu gehört unter anderem auch Johnny Galecki, der inzwischen besser als Dr. Leonard Hofstadter aus „The Big Bang Theory“ bekannt ist – übrigens ebenso wie Sara Gilbert, die in der Sitcom die Rolle der Leslie Winkle übernahm und als diese eine kurzzeitige Affäre mit Leonard führte.

Kampf der Sender

Während das Team der ausführenden Produzenten schon feststeht und Tom Werner, Roseanne Barr, Bruce Helford und Sara Gilbert umfassen soll, herrscht bei der Frage nach dem ausstrahlenden Sender noch Klärungsbedarf: In den Neunziger Jahren wurde „Roseanne“ bei ABC gezeigt, was möglicherweise auch für die Neuauflage gelten könnte – wäre da nicht noch Streaminganbieter Netflix, der ebenfalls gerne mit ins Boot hüpfen würde.

„Wir müssten nur alle zusammenkriegen“

An schauspielerischer Einsatzbereitschaft sollte es jedenfalls nicht mangeln: Bereits im März war Serien-„Vater“ John Goodman in der Talkshow Gilberts zu Gast, wo er erzählte: „Die große R und ich haben vor fünf Jahren bereits einen Piloten produziert. Aus dem wurde zwar nie etwas, aber wir waren sehr glücklich, wieder miteinander zu arbeiten. Ich spreche immer noch ab und zu mit ihr – wir müssten eben nur alle zusammenbekommen…“ Das Interesse der Fans ist mit Sicherheit da, das der Mitwirkenden offenbar auch – jetzt müssen nur noch die Terminkalender miteinander korrelieren …