TV-Tipp: Sascha Lobo über „Gefahren des Internets“ in Sendung „Manipuliert“


von

Mit einem sogenannten „Social Factual“ wollen ZDFneo und ihr Moderator Sascha Lobo Aufklärungsarbeit leisten: Wie kann man sich in Zeiten von Fake News und Internet-Hetze besser gegen Manipulationsmöglichkeiten im Netz wappnen?

Dementsprechend heißt die Sendung „Manipuliert“. Blogger und Autor Lobo will darin in „unterschiedlichen Experimenten“ die „Komplexität des Netzes“ erklären, mit dem Ziel das Internet für alle verständlich zu machen. Netz-User sollen danach mit höherer Wachsamkeit surfen.

„Keine große Verschwörung“

In der einstündigen Sendung greift Lobo in Punkten wie „Like und die Folgen“ Konsequenzen auf, die ein Klick bei Facebook haben kann – etwa, indem unsere Daten abgegriffen und uns nur noch maßgeschneiderte Nachrichten, Stichwort „Filter Bubble“, zugespielt werden.

In der Pressemappe zu „Manipuliert“ wird Lobo mit den Worten zitiert: „Es geht ausdrücklich nicht um das Geraune einer angeblichen, großen Verschwörung, wie wir alle von dunklen Mächten gegen unseren Willen manipuliert werden. Denn so ist es nicht. Stattdessen geht es um die Erkenntnis, welche neuen Mechanismen der Beeinflussung mit den sozialen Medien überhaupt entstanden sind. Und wie sie zu Manipulationszwecken ausgenutzt werden können.“

TV-Tipp:

Manipuliert, ZDFneo am Donnerstag, 18. Mai 2017, um 23.00 Uhr.


Werbung

Eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle: 5 emotionale Momente in „The Last of Us“

„The Last of Us Part II“ ist ab jetzt für die PlayStation 4 erhältlich – hier erinnern wir an die emotionalsten Momente aus dem ersten Teil.

Mehr Infos
Falsch verstandene Lieder: Berühmte Songs und ihre wahren Bedeutungen

„Imagine“ – John Lennon Als die amerikanischen Kollegen von ROLLING STONE den allgegenwärtigen und zeitlosen Hit des ehemaligen Beatle zum drittgrößten Song aller Zeiten ernannte, wurde Lennons markanter Text als „22 Zeilen des anmutigen, geradlinigen Glaubens an die Macht einer Welt, die in der Absicht vereint ist, sich selbst zu reparieren und zu verändern“ beschrieben. Aber hinter dem sanften Vordergrund des Liedes, von dem Jimmy Carter einmal sagte, dass es „fast gleichermaßen mit Nationalhymnen verwendet wurde“, stecken einige Gedanken, die vom Kommunismus inspiriert wurden. Lennon nannte den Song „praktisch das kommunistische Manifest“, und als der Song ein Hit wurde, fuhr er fort: „Weil er…
Weiterlesen
Zur Startseite