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US-Sänger und Produzent Emitt Rhodes ist tot


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US-Sänger und Songwriter Emitt Rhodes ist am Sonntag (19. Juli) im Alter von 70 Jahren verstorben. Er schlief ein und wachte nicht mehr auf. Dies teilte sein Freund und Produzent Chris Price nun der Öffentlichkeit mit (Die Kollegen von MUSIKEXPRESS berichtete zuerst).

Seine Hinterbliebenen können auf eine ereignisreiche Karriere ihres Liebsten zurückblicken.

Musiker, Produzent, Tontechniker und Inspiration

Rhodes‘ musikalische Laufbahn begann in den 60er-Jahren, als er die Band The Palace Guard verließ, um stattdessen der Psychedelic-Rock-Gruppe The Merry-Go-Round beizutreten. Die Band brachte im Jahr 1967 ein selbstbetiteltes Album heraus, bevor Rhodes fünf Solo-Alben veröffentlichte.

1973 wurde der Musiker dann jedoch von seinem Label verklagt, da er seine Verpflichtung, jedes Jahr zwei Alben aufzunehmen, nicht einhielt. Dies markierte das Ende seiner Karriere als Sänger. Stattdessen widmete sich der aus Illinois stammende Künstler der Arbeit als Musikproduzent und Tontechniker – bis dann im Jahr 2016 das Comeback als Musiker folgte. Auf dem 2016 erschienenen Album „Rainbow Battles“ gab es Gastauftritte von Künstlern wie Sängerin Aimee Mann, Susanna Hoffs von The Bangles und Folk-Rock-Musiker Richard Thompson.

Doch nicht nur für sich selbst war der 70-Jährige erfolgreich, auch andere Musiker ließen sich von ihm inspirieren. So nannte Indie-Rock-Musiker Mac DeMarco Rhodes als Einfluss für sein Album „Salad Days“. Sadie Dupuis, ebenfalls Indie-Rock-Künstlerin, twitterte, dass es Rhodes sei, der sie inspiriert habe, die Bands Speedy Ortiz, sowie ihre Solo-Persona Sad13, ins Leben zu rufen.


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