Violet Grohl stört sich „wirklich“ nicht daran, ein Nepo Baby zu sein: Nennt sie ruhig so, „so oft ihr wollt“

Die 19-jährige Sängerin und Songwriterin, deren Vater Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl ist, hofft einfach, dass die Leute ihr eine Chance geben.

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Violet Grohl weiß, dass die Welt sie für ein Nepo Baby hält – dank ihres Vaters Dave Grohl von den Foo Fighters und Nirvana. Aber das kratzt sie nicht.

„Natürlich stehen mir Türen offen wegen meines Nachnamens“, sagte die 19-jährige Sängerin und Songwriterin dem Magazin „The Forty-Five“ in einem neuen Interview. „Das ist nichts, hinter dem ich mich je verstecken oder worüber ich sagen würde: ‚Nein, ich habe so hart dafür gearbeitet! Das solltet ihr nicht sagen! Das verletzt meine Gefühle.’“

„Mir ist das egal, wirklich“, fügte sie hinzu. „Das höre ich schon, seit ich 13 war. Also nennt mich ruhig ein Nepo Baby, so oft ihr wollt. Das ist mir völlig schnuppe. Ich hoffe nur, dass mir die Leute irgendwann eine Chance geben.“

Debütalbum im Mai

Grohl, die älteste Tochter von Dave Grohl und seiner Frau Jordyn Blum, bereitet sich auf die Veröffentlichung ihres Debütalbums „Be Sweet to Me“ vor, das am 29. Mai erscheint. Letzten Monat teilte sie die Single „595“ samt dazugehörigem Musikvideo, Regie führte Nikki Milan Houston.

Das kommende Album, aufgenommen zwischen 2024 und 2025, ist vom Alternativerock der späten Achtziger und frühen Neunziger inspiriert – von den Pixies, Soundgarden, den Cocteau Twins und den Breeders.

Grohl sagte, sie habe bewusst auf einen Sound zurückgegriffen, mit dem sie aufgewachsen ist. „Diese Ära der Musik hat etwas unglaublich Kraftvolles – von den Botschaften bis zur Ästhetik, das ist authentisch und roh“, erklärte sie in einem Statement zur Albumankündigung.

Festivalauftritte diesen Sommer

Grohl ist keine Unbekannte auf der Bühne – sie hat im Laufe der Jahre immer wieder bei Foo-Fighters-Auftritten mitgemacht. In diesem Sommer zieht sie nun durch die Festivallandschaft. Im August steht sie beim belgischen Pukkelpop auf dem Programm, danach folgen Shows bei Reading und Leeds in Großbritannien. Im September ist sie beim Shaky Knees Festival in Atlanta dabei.

„Kommt zu meinen Live-Shows“, forderte Grohl ihre Zweifler heraus. „Hört euch meine Musik an, und dann könnt ihr selbst entscheiden, ob ich diese Karriere verdient habe oder nicht.“