Highlight: The Rolling Stones: Making of „Let It Bleed“

Voting: Die 500 besten Alben aller Zeiten!

Natürlich sorgt es für Zündstoff, wenn jemand – selbst eine Instanz wie der ROLLING STONE – die 500 besten Alben aller Zeiten deklariert, wie wir es in Zusammenarbeit mit den US-Kollegen in unserem aktuellen Sonderheft getan haben (das Sie hier bestellen können).

Die Aufstellung in diesem Heft ist das Ergebnis zweier einzigartiger Umfragen des amerikanischen ROLLING STONE: Bei keinem anderen Ranking wurden so viele Musikschaffende, Künstler, Kritiker und Branchenleute befragt (fast 400), deren schiere Kompetenz so eindrucksvoll wirkt wie ihre Prominenz – und die wohl nur bei einer solchen gigantischen Umfrage ihren Teilnahmebogen einsenden. Für die Auswertung wurde sogar ein Notariat mit der Aufsicht betraut.

Deutsche Leser werden bemerken, dass der Anteil von Soul und Country höher ist als bei deutschen Rankings üblich – und dass insgesamt populäre Alben  gegenüber kanonischen, aber eher schwierigen Werken bevorzugt werden. Das liegt auch daran, dass der Pop-Kritiker, das unbekannte Wesen, in dieser Jury nicht gar so viel zu sagen hatte. Bei den wenigen Fällen von amerikanischen Editionen von Alben (der Beatles und Stones), die sich von den europäischen unterscheiden, haben wir uns um eine Angleichung bemüht (und die europäischen Cover abgebildet). Irritierend mag die Berücksichtigung von Best-of-Alben und Anthologien wirken. Sie repräsentieren hier vor allem das Wirken von „Alten Meistern“, deren Songs oft verstreut veröffentlicht wurden.

Wir haben die Veröffentlichung des Sonderheftes zum Anlass genommen, zum großen Leser-Voting aufzurufen: Welche Alben aus dieser Experten-Liste sind Ihrer Meinung nach die besten?

Weitere Highlights


The Rolling Stones: Making of „Let It Bleed“

Zwei ihrer größten Alben – "Beggar’s Banquet" und "Let It Bleed" – spiegeln eine Phase ihrer Karriere wieder, die von Konfusion, aber auch kreativem Aufbruch bestimmt war. Die Stones nahmen beide Alben zwischen 1968 und 1969 auf, verloren in dieser Zeit einen Gitarristen (Brian Jones), engagierten einen neuen (Mick Taylor), filmten den "Rolling Stones Rock And Roll Circus", tourten in den USA und gaben außergewöhnliche Konzerte in London (Hyde Park) und außerhalb von San Francisco (Altamont). Und sie waren damit beschäftigt, die sich überschlagenden Ereignisse der 60er Jahre selbst zu verarbeiten. Insofern konnte es nicht überraschen, dass "Let It Bleed"…
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