Spezial-Abo

Was hat die deutsche Polizei mit Liam Gallaghers Zähnen angestellt?


von

Liam Gallagher vergisst nicht. Keinen einzigen Streit mit seinem Bruder Noel. Keine Fehde mit der (britischen) Presse. Und auch einen Vorfall aus dem Jahr 2002 nicht, als er nach einem Ausraster in München von der Polizei verhaftet wurde.

In einem Interview mit dem britischen „Guardian“ bringt Liam Gallagher noch einmal Licht ins Dunkel der Ereignisse und behauptet, dass seine Band damals von einer Gruppe aggressiver Jugendlicher angegriffen wurde. Als sich die Musiker wehrten und es zu einer Auseinandersetzung kam, griff die Polizei ein.

Von Polizisten bewusstlos geschlagen?

Gallagher erinnert sich, dass er von einem der Beamten bewusstlos geschlagen wurde. Allerdings hatte das ehemalige Oasis-Bandmitglied zuvor ordentlich zugelangt: „Es fing alles damit an, dass ich einen der Polizisten in der scheiß Lobby getreten habe und danach im beschissenen Knast aufgewacht bin. Daher glaube ich, dass ich einen Schlag auf den Kopf bekommen habe.“

Später bemerkte Gallagher, dass ihm zwei Schneidezähne fehlten und erinnert sich heute daran, wie die Polizisten zu ihm sagten: „Oh, als du die Treppen heraufkamst, bist du gestolpert und hast sie dir dort ausgeschlagen.“ Dann wären sie aber gebrochen gewesen, gibt der 45-Jährige zu bedenken. Gallagher: „Sie haben sie mir verdammt nochmal gezogen, weil ich einen ihrer alten Säcke getreten habe!“

Die Polizei München hat sich zu den Vorwürfen des Musikers bisher noch nicht geäußert.


An dieser Stelle findest du Inhalte von Rolling Stone

Um mit Inhalten von Rolling Stone zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Rolling Stone aktivieren


New Yorks Bürgermeister vergleicht George-Floyd-Protest mit John-Lennon-Lyrics

Seit dem Tode George Floyds herrscht in der Stadt New York Aufruhr: Aller Orten wird demonstriert, und die Polizei antwortet zum Teil rabiat. Nun reagiert der Bürgermeister: Mit einem Zitat von John-Lennon-Lyrics. Auf Twitter postete der Journalist Jack Mirkinson Auszüge aus einem Gespräch, welches er mit New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio geführt hat. „Ich will das nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber es erinnert mich an den Song 'Imagine' von John Lennon“, sagte de Blasio. Ausschreitungen in Amerika verschlimmern sich Im Zuge der Proteste in Gedenken an George Floyd und der „Black Lives Matter“-Bewegung war ein Video publik…
Weiterlesen
Zur Startseite