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Was macht eigentlich Buzz aus „Kevin allein zu Haus“?

„Ist es wahr, dass französische Mädchen sich nicht die Beine rasieren?“ Der von Devin Ratray gespielte Buzz ist in „Kevin allein zu Haus“ der garstige Teenager-Bruder von Kevin (Macaulay Culkin) und macht vor allem mit dummen Sprüchen von sich reden („Der kleine Scheißer wird ein paar Tage Realität schon verkraften“).

Viele fragen sich: Was wurde aus Buzz-Darsteller Ratray in den letzten Jahren? Klar, er spielte in „Kevin allein in New York“ (1992) mit. Vor den Kevin-Filmen reüssierte er eher in kleinen Produktionen wie „Hoggy, Oskar und der tote Briefkasten“, besuchte auch eine Film-Hochschule. Doch nach seinem großen Kevin-Auftritt (für sein Alter war Ratray einschüchternd hochwüchsig, weswegen er auch für „Kevin allein zu Haus“ besetzt wurde) stockte die Karriere erst einmal.

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Kleinere Erfolge gab es immerhin mit einer Rolle in „Dennis“ (Dennis The Menace, 1993) und als Computerfreak in „Der Prinz & ich“ (2004). Zwischenzeitlich war Ratray in zahlreichen TV-Serien als Nebendarsteller zu sehen – zum Beispiel in „New York Undercover“, „Criminal Intent“, „Law & Order“ und „Supernatural“.

Devin Ratray vor einem Kinoplakat von „Blue Ruin“
Devin Ratray vor einem Kinoplakat von „Blue Ruin“

In den letzten Jahren probierte sich Ratray in den verschiedensten Gebieten aus. Er gründete als Songwriter und Gitarrist eine Band unter dem Namen Little Bill And The Beckleys und schrieb das Drehbuch für die Klamotte „True Bromance“ (2011), in der er sich selbst spielt.

Starke Filme für Devin Ratray – auch nach „Kevin allein zu Haus“

Nach einigen Misserfolgen schlich er sich zuletzt mit einem denkwürdigen Auftritt in „Nebraska“ von „Sideways“-Regisseur Alexander Payne und mit seiner Leistung im Indie-Meisterstück „Blue Ruin“ (beide 2013) in die Herzen vieler Cineasten.

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Kleiner Fakt am Rande: 2010 nahm Ratray in der TV-Quizshow „Cash Cab“ teil, hatte aber keine Chance auf einen Gewinn.

Janette Pellegrini

„Kevin allein zu Haus“: Terror für die ganze Familie

Es soll Eltern geben, die ihren Kindern im Kino die Augen zuhielten, als das fiese Verbrecher-Duo zum zehnten Mal in eine der vielen schmerzhaften Fallen tappte, die Kevin zur Verteidigung seines Hauses geschickt aufgestellt hatte. Murmeln, Christbaumkugeln, Spielzeugsoldaten und Bügeleisen als Kriegswaffen. Doch dann mussten wohl auch sie über den handfesten Slapstick lachen, der inzwischen schon seit 25 Jahren Jahr für Jahr zum Weihnachtsfest dazugehört und wohl auch aufgrund der Wiederholungsfrequenz - same procedure as every year - seinen Schrecken verloren hat. "Kevin allein zu Haus", in der Regie von Chris Columbus und nach einem Drehbuch des großen Comedy-Spezialisten John…
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