Wegen Selbstmord seiner Tochter: Zack Snyder zieht sich (vorerst) aus dem Filmgeschäft zurück

Regisseur Zack Snyder wird die Arbeiten am Superhelden-Film „Justice League“ nicht abschließen. Hintergrund ist der, dass sich seine Tochter Autumn im März dieses Jahres das Leben nahm. Snyder will nun Zeit mit seiner Familie verbringen und nimmt daher eine Auszeit vom Filmgeschäft.

Seine Ehefrau Deborah Snyder, die „Justice League“ produziert, gibt ebenfalls ihren Posten ab, um sich voll und ganz auf ihre Familie konzentrieren zu können.

Nachdrehs und Postproduktion

Die Hauptdreharbeiten von „Justice League“ sind bereits abgeschlossen, allerdings stehen noch Nachdrehs an und auch die umfangreiche Postproduktion ist noch nicht erledigt. Im März wurden die regulären Dreharbeiten bereits für zwei Wochen unterbrochen, die Gründe wurden damals aber noch geheim gehalten. Der 51-jährige Regisseur kehrte danach aber zum Set zurück und hielt es anfangs noch für eine gute Idee, sich wieder in die Arbeit zu stürzen. In einer Stellungnahme am Montag (22. Mai) erklärt Snyder seine Entscheidung wie folgt:

„Ich dachte, es sei kathartisch, wieder zur Arbeit zu gehen und mich unter ihr zu begraben. Die Anforderungen an den Job sind sehr intensiv. Es nimmt einen voll und ganz ein. Aber in den vergangenen zwei Monaten realisierte ich… Ich entschied mich dafür, vom Film zurückzutreten, um bei meiner Familie sein zu können und bei meinen Kindern, die mich wirklich brauchen. Sie alle haben eine schwere Zeit. Ich habe eine schwere Zeit.“

Verschieben ist keine Option

Filmstudio Warner Bros. steht voll hinter der Entscheidung von Zack Snyder. Zuerst spielte man sogar mit dem Gedanken, das Veröffentlichungsdatum des Films nach hinten zu schieben, jedoch war Snyder dagegen. Stattdessen soll Joss Whedon den Film für Zack Snyder vollenden. Whedon, der bereits die neuen Szenen für den Nachdreh für Snyder geschrieben hat, wird nun zusätzlich auch auf dem Regiestuhl Platz nehmen und die Arbeiten an „Justice League“ abschließen. Dazu Toby Emmeric, Präsident von Warner Bros. Pictures:



Die peinlichsten Filmfehler aller Zeiten

Filme sind arbeitsaufwendige Projekte, wo die Mitarbeit vieler Menschen aus unterschiedlichen Bereichen notwendig ist. Sobald alle Einstellungen und Handlungsstränge gefilmt sind, wird der Film im Schnitt in seine endgültige Form gebracht. Ein zeitraubender Prozess, der sogar Monate in Anspruch nehmen kann. Fehler im Film sind daher keine Seltenheit. Wird ein Film digital gedreht, dann reicht meist eine Retusche, um etwa ein Marken-Logo wegzuzaubern. Doch nicht alle Fehler werden rechtzeitig entdeckt. Manche Fehler werden sogar so berühmt wie die Filme selbst. Ein erst jüngstes Beispiel ist der „Starbucks“-Kaffeebecher aus der Serie „Game of Thrones“, der ein wahres Social Media-Phänomen wurde. Diese Filmfehler…
Weiterlesen
Zur Startseite