Spezial-Abo
Highlight: Hasen, Hits und Hühner-Erzeugnisse: 10 Pop-Ostereier

Wilco: Treffen mit Popeye und Nick Lowe

Wir können es nicht lassen: Wilco dürften bald die meisten Treffer anzeigen, wenn man auf unserer Website nach ihrem Namen sucht. Aber warum sollten wir uns auch Nachrichten verkneifen über eine Band, die nicht nur immer und immer wieder gute Musik liefert und wundervolle Konzerte spielt, sondern auch stets für amüsante Neuigkeiten zu haben ist – man erinnert sich da gerne an Jeff Tweedys Auftritt als Wettermann.

Nun gibt es schon wieder einen Anlass, über die Herren zu schreiben – oder vielmehr gleich zwei davon. Zum einen werden Wilco am kommenden Sonntag einen Auftritt im Comic-Klassiker Popeye haben. Das Artwork, das man hier anschauen kann (und das in Teilen auf dem Artikelbild zu sehen ist), zeigt, wie das Schiff S.S. Wilco in den Hafen einläuft, wo die Band schon wartet, um ihren Spinat unter das Volk zu bringen. Gemalt wurde das Bild von Frank Caruso und Ned Sonntag, die natürlich auch die Bandmitglieder Jeff Tweedy, John Stirratt, Nels Cline, Pat Sansone, Mikael Jorgensen und Glenn Kotche einarbeiteten.

Zum Bild wurde auch eine Website namens „Wilco Spinach“ gelauncht, was nun die Vermutung zulässt, die im Comic gezeigte Marke könnte es bald auch in der Realität geben. Da es schon “ Wilco Brand Coffee„, “ Wilco Sandwiches“ und “ Wilco (The Beer)“ gibt, ist das vielleicht gar nicht so abwegig. Wilco und Popeye stammen zudem übrigens aus demselben Bundesstaat Illinois (Chicago und Chester), wie popeye.com anmerkt. Nun gibt es auch ein Musikvideo mit Wilco und Popeye. Hier ist es:

Doch zurück zur Musik! Auch da gibt es Neuigkeiten: Ab sofort gibt es eine „iTunes Session“ von Wilco mit acht Live-Aufnahmen. Neben den starken Songs des letzten Albums finden sich auch „War On War“ und „Passenger Side“ vom Debütalbum „A.M.“. Letzter Song der Sammlung (Tracklist am Ende des Artikels) ist „Cruel To Be Kind“ von Nick Lowe, den Wilco gemeinsam mit Lowe neu interpretierten. Hier gibt es ein kleines Videosnippet daraus:



So wurde Discogs zur größten Plattenbörse der Welt

Vor 16 Jahren pflegte ein schüchterner Informatiker seine Plattensammlung in eine Datenbank ein, die er selbst programmiert hatte. Heute ist aus dem Hobby die größte Tauschbörse für Vinyl im Internet geworden – und die größte Musikinformationsquelle der Welt, noch vor Wikipedia oder AllMusic. Der Informatiker heißt Kevin Lewandowski, damals ist er 25, hört Miles-Davis- und Deep-House-Platten, isst jeden Abend Pizza, während er an einer neuen Website werkelt. Die heißt Discogs. Allein im vergangen Monat besuchten 6,8 Millio­nen Menschen Lewandowskis Seite im Internet. Es gibt über drei Millionen registrierte Nutzer, die Seite wird im Jahr Hunderte Millionen Mal aufgerufen. Mehr als 300.000 Menschen haben ihr…
Weiterlesen
Zur Startseite