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Will Smith und Klaas Heufer-Umlauf: Ärger wegen Schleichwerbung

🔥Will Smith: Mit diesen Filmen hatte er besonders viel Erfolg

Im Zuge seiner ProSieben-Abendsendung „Late Night Berlin“ traf der deutsche Moderator Klaas Heufer-Umlauf wie zufällig auf den Weltstar Will Smith. In dem inszenierten Clip begegnen sich die beiden in einem Berliner „Späti“, in dem Smith „nur kurz Schoko kaufen“ wollte.

Aus dem Aufeinandertreffen entwickelt sich ein entspanntes Interview in abwechslungsreicher Umgebung. Alle im Kiosk angebotenen Produkte, die im Hintergrund zu sehen sind, wurden dafür zuvor von den Sendungs-Mitarbeitern gründlich umgedreht, damit auch ja kein Aufdruck zu sehen ist. Nur in einem Kühlregal leuchtet recht auffällig die hellblaue Verpackung von „Just Water“ – der Marke, die zur Firma von Will Smith gehört.

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Wie die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) feststellte, ist diese Handhabe nicht erlaubt, die Platzierung der Produkte gilt klar als Schleichwerbung. Denn die Wassermarke, die zu der von Smiths Sohn Jaden 2012 gegründeten Firma Just Goods, Inc. gehört, sei das einzige in dem Video erkennbare Produkt. Damit sei die Lebenswirklichkeit zugunsten der Hervorhebung von Just Water verfälscht, was eine Werbeabsicht vermuten lässt, so die ZAK.

ProSieben muss dafür blechen

Obwohl die Werbeabsprache zwischen Will Smith und Heufer-Umlaufs Produktionsfirma Florida TV dem Sender ProSieben nicht mitgeteilt wurde, wird jetzt der Sender zur Kasse gebeten. Denn als Veranstalter liegt es im Verantwortungsbereich des Kanals, für derartige Fälle zu haften. Für ProSieben sollten die Verwaltungsgebühren allerdings nur Peanuts sein: Insgesamt fällt lediglich eine Summe von 1000 Euro an.

Sehen Sie hier den Clip mit Will Smith und Klaas Heufer-Umlauf:


„FameMaker“: Stefan Raab produziert clevere „The Voice“-Variante

Das eher leise und hintergründige Comeback von Stefan Raab („Free ESC“) geht weiter: Für seinen Haussender ProSieben entwickelt der einstige „TVTotal“-Moderator eine neue Musikshow mit dem Titel „FameMaker“. Das Konzept bürstet ein anderes Erfolgsformat gegen den Strich: „The Voice“. Hier entscheiden sich nun nicht Kandidaten für einen Juroren, der sie möglicherweise bis zum Sieg weiter entwickelt, sondern die Jury fahndet nach geeigneten Popstar-Kandidaten - allerdings ohne je zu hören, ob und wie sie singen können. Das soll für witzige Situationen sorgen, wie ProSieben in einer Mitteilung klarstellte: „Hat der Kandidat seinen Song zwar gut präsentiert, aber keinen einzigen Ton getroffen,…
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