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Willanders Album des Monats: Herbert Grönemeyer – „Alles“


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Arne Willanders Album des Monats Januar ist zwar eines, das schon im Dezember erschien – das aber gerne noch mehr Aufmerksamkeit bekommen kann: Herbert Grönemeyers Boxset „Alles“.

Die Edition versammelt nahezu alle Aufnahmen des deutschen Superstars (sein Debüt von 1979 fehlt), dazu Raritäten wie die Duette mit Bono oder Jose Carreras.

Willander zeichnet den Weg Grönemeyers nach, von dessen Jahren als Interpret westdeutscher Befindlichkeiten bis hin zu seiner Phase der Neurorientierung nach der Wiedervereinigung:


Die besten deutschen Songs aller Zeiten: Herbert Grönemeyer – „Bleibt alles anders“

Mit seinem zehnten Album, „Bleibt alles anders“ von 1998, führte Herbert Grönemeyer die einige Jahre zuvor eingeläutete Modernisierung seiner Musik fort. Nach dem seinen eigenen Angaben zufolge schwächsten Album, „Luxus“ (1990), waren Grönemeyer und seine Band auf „Chaos“ (1993) über sich selbst nicht hinausgekommen – und änderten die Vorzeichen: „Bleibt alles anders“ entstand größtenteils in London mithilfe von Alex Silva, einem im Bereich Programmierung versierten Produzenten. Dessen elektronisches Beiwerk verleiht dem Album etwas Ernsthaftes, gehoben Künstlerisches, das damals überraschte. Das Titellied ist ein enigmatisches Kurzepos, ein Rock-Electro-Hybrid, in dem Filterkeyboards wabern, Grillen zirpen und die mit Britpop-Coolness raumgreifend spielende Band…
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