„Würde dich erschießen“: Ein Bodycam-Video zeigt, wie Shia LaBeouf auf Polizisten losgeht


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Bekommt Shia LaBoeuf keinen Fuß mehr in die Tür, weil er ständig ausrastet – oder rastet er ständig aus, weil er keinen Fuß mehr in die Tür bekommt? Anstatt mit schauspielerischen Leistungen zu glänzen, fällt der 31-Jährige nämlich wahlweise durch merkwürdige Ausfälle oder durch absurde „Kunst“-Performances auf. Während seine acht Jahre jüngere Ehefrau, die Britin Mia Goth, nach und nach mehr Filmrollen an Land zieht, dreht LaBeouf im Schnitt nur noch lediglich einen Film pro Jahr – viele davon erzielen nur mäßigen Erfolg.

Keine Filme, keine Kunst

Nachdem der Amerikaner vor einigen Jahren mit Papiertüte über dem Gesicht auf der Berlinale posierte und Anfang des Jahres eine vierjährige Kunstinstallation initiierte, die aus Protest gegen den US-Präsidenten Donald Trump ins Leben gerufen (und mittlerweile vorzeitig abgebrochen) wurde, zeigt er inzwischen immer häufiger unverhohlene Aggressivität: Innerhalb der letzten Jahre wurde mehrfach von Kneipenschlägereien berichtet, in die LaBeouf verwickelt war; 2014 steckte er sich in einem New Yorker Theater eine Zigarette an und rebellierte anschließend gegen die herbeigerufenen Beamten.

Hohes Suchtpotenzial

Offenbar hat das Rauchen bei dem Schauspieler einen ziemlich hohen Stellenwert, denn: Auch sein aktuellster Wutausbruch scheint (zumindest teilweise) einer – oder besser keiner – Kippe geschuldet zu sein. Nachdem der 31-Jährige nämlich kürzlich in Georgia wegen „öffentlicher Trunkenheit und ordnungswidrigem Verhalten“ festgenommen wurde, rastete er kurzerhand im Polizeiwagen aus, da ihm die Beamten untersagten, erst mal gemütlich eine zu rauchen.

„Dein Präsident scheißt auf dich!“

Während LaBeouf zunächst noch relativ harmlos rüberkam, schien er seine Wut kurz darauf nicht mehr im Griff zu haben: „Wenn ich meine Knarre dabei hätte, würde ich dir das Hirn wegpusten“, drohte er einem der Polizisten. Einem dunkelhäutigen Ordnungshüter warf er an den Kopf: „Dein Präsident scheißt auf dich, und du nimmst hier weiße Leute fest!“, nur, um sich kurz darauf darüber auszuheulen, dass er ja ein amerikanischer Steuerzahler sei und deshalb auch seine Rechte habe – die er nur liebend gerne mithilfe millionenschwerer Anwälte durchsetzen werde, so prahlte er. Seine mit Beleidigungen wie „Schlampe“, „Volltrottel“ oder „Idiot“ gespickte Hasstirade wurde allerdings von der Bodycam eines beteiligten Beamten aufgenommen und landete kurze Zeit später im Netz bei „TMZ“ – dass der gefallene Schauspieler dadurch an Sympathie gewonnen hat, ist allerdings eher unwahrscheinlich…