32 Jahre Ghostbusters: „Er hat mich angeschleimt“

Was wären die „Ghostbusters“ ohne Overall und Staubsauger – stattdessen mit Gewand und Zauberstab? Wohl keine Forscher im Kammerjäger-Look, sondern Magier wie aus „Harry Potter“. Ein früher Drehbuchentwurf des Films sah tatsächlich vor, dass das „Ghostbusters“-Team mit allerlei Zauber-Utensilien bewaffnet den Kampf gegen das Übernatürliche aufnehmen sollte, dabei auch Zeitreisen unternimmt.

Zum Glück kam es anders, die „Ghostbusters“ sollten ihren Dienst im New York der Jetztzeit antreten. Und dass die drei Parapsychologen Peter Venkman (Bill Murray), Raymond Stantz (Dan Aykroyd) und Egon Spengler (Harold Ramis) nun wie uniformierte Dienstleister und mit trockenem Humor ihre Aufgaben erfüllen – und sich dabei regelmäßig mit grünem Monsterschleim besudeln lassen müssen – macht erst den Charme dieser Geisterkomödie aus. Unter der Regie von Ivan Reitman wurde „Ghostbusters“1984 der erfolgreichste Film des Jahres. Er schlug mit einem Einspiel-Ergebnis von 291 Millionen Dollar die heiß erwartete „Raiders“-Fortsetzung „Indiana Jones and the Temple of Doom“ sowie das Eddie-Murphy-Starvehikel „Beverly Hills Cop“.

Der Reiz des Films, der 1989 mit „Ghostbusters II“ noch eine respektable Fortsetzung ermöglichte, hält bis heute an: Er bietet großartige Effekte mit Schockwirkung, etwa beim Einsatz der blutrünstigen Monster-Hunde „Terror Dogs“.  Aber dieser Zauber macht nie die eigentliche Stärke des Werks platt: die Dialoge der drei „Ghostbusters“ Murray, Aykroyd und Ramis, „Saturday Night Live“-erprobte Meister der Schlagfertigkeit. Szenen wie diese werden bis heute zitiert:

Man at Elevator: What are you supposed to be, some kind of a cosmonaut?
Dr. Peter Venkman: No, we’re exterminators. Someone saw a cockroach up on twelve.
Man at Elevator: That’s gotta be some cockroach.
Dr. Peter Venkman: Bite your head off, man.
Dr Ray Stantz: [Entering elevator] Going up?
Man at Elevator: I’ll take the next one.

Nach dem Tod von „Geisterjäger“ Harold Ramis und dem steten Unwillen Bill Murrays, ein drittes Mal den Overall überzuziehen, steht die Zukunft der (männlichen) Geisterjäger mehr denn je in den Sternen. Dafür gibt es nun doch eine Neubelebung des „Ghostbusters“-Universum – und die ist durch und durch weiblich.


„Ghostbusters III“: Dan Aykroyd bestätigt Rückkehr

Nachdem im November bekannt wurde, der dritte „Ghostbusters“-Teil schließe direkt an „Ghostbusters II“ von 1989 an, gibt es nun ein weiteres hoffnungsvolles Update: Dan Aykroyd hat bestätigt, dass er 2020 im dritten „Ghostbusters“-Film zu sehen sein wird. Der 67-jährige Schauspieler spielte 1984 als Raymond Stantz (neben Bill Murray als Peter Venkman) die Hauptrolle. Die Fortsetzung wird von Jason Reitman geschrieben, dem Sohn von Ivan Reitman, der Regie beim Original führte. „Come on, Bill!“ Neben Dan wird Sigourney Weaver auch für den kommenden Film zurückkehren. Aykroyd hofft im Interview mit Joe Rogan, dass „Bill sich ebenfalls meldet“. Zu den neuen „jungen…
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