Duff McKagan: Slash versuchte „Sweet Child O’ Mine“ zu sabotieren
Duff McKagan erzählt, wie Guns N’ Roses mit einem Sabotageversuch die Charts stürmten.
Bassist Duff McKagan hat Details über die Entstehung des Guns-N’-Roses-Songs „Sweet Child O’ Mine“ (1987) geteilt. Als Gast im „Songcraft Podcast“ sagte er, Gitarrist Slash habe damals versucht, die Arbeit zu sabotieren.
Duff McKagan: Slash wollte Song loswerden
„Izzy [Stradlin – damaliger Rhythmusgitarrist] hatte die drei Akkorde“, erinnerte er sich. „Aber was macht man damit? Axl [Rose – Sänger] mochte es, also wollten wir versuchen, etwas draus zu machen.“ Nach und nach setzten sie den heutigen Hit zusammen – Slash allerdings war nicht interessiert. „Slash mochte diesen D-C-G-Notenverlauf im Intro einfach nicht“, so McKagan. Der Gitarrist soll ihm daraufhin gesagt haben: „Wir müssen diesen Song irgendwie loswerden.“
Sabotageversuch wird zum Hit
Slash schlug daraufhin das heutige Intro des Songs vor – McKagan zufolge allerdings nicht als Verbesserung, sondern Sabotageversuch. „Er hat einfach was Verrücktes, Atonales geschrieben. Und natürlich hat ausgerechnet das für den Song dann total funktioniert“, sagte McKagan. „Es war ein großartiges Intro und plötzlich hatten wir diese Ballade.“
Der Bassist verwies darauf, wie die Entstehungsgeschichte des Songs bezeichnend für eine ganze Phase der Bandgeschichte von Guns N’ Roses sei. „Das zeigt, wie einfach alles mit der Band damals Klick gemacht hat.“ Wie um das zu illustrieren, erreichte „Sweet Child O’ Mine“ die Spitzenposition der amerikanischen Billboard-Hot-100-Charts.
So erzählt Slash die Entstehung von „Sweet Child O’ Mine“
Dabei passt Duff McKagans Erzählung nicht so recht zu Slashs Version der Geschichte, die er zuletzt 2022 teilte. „Ich habe einfach rumprobiert und Noten zusammengeworfen, wie bei jedem Riff“, erzählte er