Linkin Park: Darum gab es zum Neustart keinen Namenswechsel
Mike Shinoda erklärt, warum Linkin Park trotz neuer Sängerin mit dem alten Namen weitermachen.
Linkin Parks Comeback geht dank Sängerin Emily Armstrong in eine andere Richtung, als man es von der Band kennt. Doch es gibt einen Grund, weshalb die Band unter dem bekannten Namen fortfährt.
Neue Songs sind „zu sehr Linkin Park“
Sieben Jahre lang lagen Linkin Park nach dem Suizid von Frontmann Chester Bennington auf Eis. Nun gibt es ein neues Gesicht an der Spitze der Formation: Emily Armstrong, die mit der Band Dead Sara bekannt wurde. Eine Woche nach dieser Bekanntgabe sprach Sänger, Rapper und Multiinstrumentalist Mike Shinoda erstmals die Gründe für einen ausgebliebenen Namenswechsel an.
So klingt der neue Linkin-Park-Song:
Im
Von Xero zu „From Zero“
Mike Shinoda gab zu, dass Linkin Park bei der Entstehung des neuen Materials offen gegenüber allen Bedingungen gewesen wären. So hätten er sowie seine Kollegen Brad Delson, Joe Hahn und Dave „Phoenix“ Farrell, die alle seit der Gründung 1996 zur Gruppe gehören, sich auch die Option eines neuen Namens durch den Kopf gehen lassen. Jetzt verweist Shinoda jedoch einfach auf die Songs selbst. Sobald Fans diese hörten, würden sie darin die Identität der einstigen Nu-Metal-Größen erkennen. Einen Verweis auf den Neustart gibt es dafür im Titel des Albums: „From Zero“ ist eine Referenz auf den Umbruch. Zusätzlich ist er eine Hommage an die Gründungstage – ursprünglich, noch bevor Chester Bennington überhaupt hinzustieß, hieß die Band nämlich Xero.
So klang der erste Song auf Linkin Parks Debütalbum:
Einen ersten Vorgeschmack auf „From Zero“ lieferten Linkin Park bereits. Der erste Song der Gruppe mit neuer Frontfrau ist „The Emptiness Machine“. Dieser klingt, Mike Shinodas Einschätzung folgend, tatsächlich wie älteres Material der US-amerikanischen Band. Unabhängig davon, ob sie die Wiederauferstehung der Band oder ihre umstrittene neue Frontfrau nun gut finden, warten Fans also gespannt auf mehr.