Todesursache von „The Thing“-Star T.K. Carter steht fest

T.K. Carter ist tot: Der „The Thing“-Schauspieler starb mit 69 nach schweren Gesundheitsproblemen. Familie äußert sich.

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Der Schauspieler T.K. Carter, bekannt aus John Carpenters Horrorfilm „The Thing“, ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Wie seine Familie und die Behörden mitteilten, verstarb Carter in seinem Haus in Kalifornien nach längeren gesundheitlichen Problemen. Die Nachricht löste bei Fans und Weggefährten große Bestürzung aus, da Carter über Jahrzehnte hinweg eine feste Größe im amerikanischen Film- und Fernsehgeschäft war.

Nach Angaben seines älteren Bruders Harold hatte Carter in den Monaten vor seinem Tod mit mehreren ernsthaften Erkrankungen zu kämpfen.

Dazu zählten unter anderem Diabetes sowie anhaltende Herzprobleme. Diese gesundheitliche Belastung habe seinen Alltag zuletzt stark geprägt, auch wenn er nach außen weiterhin als humorvoller und lebensbejahender Mensch wahrgenommen wurde.

Gesundheitsprobleme und Auffinden des Schauspielers

Die Familie bat die Polizei um einen sogenannten Welfare Check, nachdem sie mehrere Tage nichts von Carter gehört hatte. Den Behörden wurde dabei mitgeteilt, dass der Schauspieler unter hohem Blutdruck litt. Einsatzkräfte fuhren daraufhin zu seinem Wohnhaus in Duarte, rund 30 Kilometer östlich von Los Angeles, wo sie von Familienangehörigen empfangen wurden.

Im Inneren des Hauses fanden die Beamten T.K. Carter leblos vor. Er war zum Zeitpunkt des Auffindens allein. Es ist unklar, wie lange er sich bereits in diesem Zustand befand. Sein Hausarzt erklärte sich bereit, den Totenschein zu unterzeichnen. Eine offizielle Todesursache liegt bislang jedoch nicht vor.

Familie äußert sich zum Tod

Laut Aussagen seines Bruders wies Carter bei seinem Auffinden offenbar eine Kopfverletzung auf und lag neben einem Marmortisch. Ob diese Verletzung im Zusammenhang mit seinem Tod steht, ist derzeit Gegenstand von Spekulationen. Die Familie betonte, dass sie den genauen medizinischen Hintergrund noch nicht kenne.

Harold Carter erinnerte seinen Bruder als einen Menschen, der andere aufrichtete und zum Lachen brachte. Er beschrieb ihn als warmherzig, gläubig und tief in seiner spirituellen Überzeugung verwurzelt. Sein Glaube habe für ihn eine zentrale Rolle gespielt und ihm auch in schwierigen Zeiten Halt gegeben.

Karriere zwischen Kultfilm und Fernsehen

T.K. Carters Karriere begann bereits Mitte der 1970er-Jahre. Seinen großen Durchbruch feierte er 1982 mit „The Thing“, der heute als Klassiker des Science-Fiction- und Horror-Genres gilt. In den folgenden Jahrzehnten war Carter in zahlreichen Filmproduktionen zu sehen, darunter „Runaway Train“, „Space Jam“ und „Domino“.

Auch im Fernsehen blieb er bis zuletzt präsent. Im Jahr 2023 trat er in mehreren Episoden der Serie „The Company You Keep“ auf und war zudem in der Comedyserie „Dave“ von Lil Dicky zu sehen. Damit bewies Carter noch kurz vor seinem Tod seine anhaltende Relevanz und Vielseitigkeit als Schauspieler.