Nach Super Bowl: Streams von Bad Bunny gehen komplett durch die Decke

Nach dem Super Bowl 2026 explodieren Bad Bunnys Spotify-Streams: plus 470 Prozent in den USA und starke globale Zuwächse.

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Bad Bunnys Streaming-Zuwächse sind bereits reif für die Endzone. Nach seinem Auftritt beim Super Bowl 2026 verzeichnete der puerto-ricanische Star einen massiven Anstieg seiner Spotify-Streams: plus 470 Prozent in den USA und plus 210 Prozent weltweit.

Stand Montagmorgen belegte Bad Bunny zudem die Top sechs Plätze der Spotify-U.S.-Daily-Top-Songs-Charts.

Der Streaming-Boom folgte auf Bad Bunnys historischen Super-Bowl-Halbzeitauftritt, der voller Hits und Referenzen an die lateinamerikanische Kultur steckte. Während der elektrisierenden Performance holte Bad Bunny Ricky Martin und Lady Gaga auf die Bühne. Auch Martin verzeichnete einen Anstieg seiner Streams um 145 Prozent in den USA.

Vergleich mit früheren Super-Bowl-Effekten

Bereits im vergangenen Jahr hatte Kendrick Lamar nach seinem Super-Bowl-Halbzeitauftritt einen deutlichen Streaming-Zuwachs erlebt. Insgesamt stiegen seine Streams um 175 Prozent, während sein Hit „Not Like Us“ nach dem Spiel sogar um 430 Prozent zulegte.

Bad Bunny arbeitete sich durch seinen vielfach ausgezeichneten Katalog, darunter Songs wie „Yo Perreo Sola“ aus dem Jahr 2020, das einen Anstieg der Spotify-Streams um 2.170 Prozent verzeichnete, sowie der Boricua-Pride-Track „El Apagón“ aus dem Jahr 2022, der um 1.320 Prozent zulegte. Auch weniger populäre Songs bei den Fans erfuhren deutliche Zuwächse, darunter „CAFé CON RON“ und „LO QUE LE PASÓ A HAWAii“, letzteres in einer eindringlichen Darbietung von Ricky Martin. Zusätzlich zum Streaming-Schub kehrte „DtMF“ auf Platz zehn in die Billboard Hot 100 zurück.

Weitere Plattformen und Vorab-Erfolge

Spotify war nicht die einzige Streaming-Plattform, auf der Bad Bunny einen massiven Zuwachs verzeichnete. Bei Amazon Music stiegen die Streams des Latin-Stars in den USA um mehr als 480 Prozent. Die Plattform stellte zudem eine „Rediscover Bad Bunny“-Playlist für Fans zusammen.

Im vergangenen Monat wurde Bad Bunny weltweit mehr als 1,3 Milliarden Mal gestreamt, während sich die Hörer auf seinen Auftritt bei den Grammys und den Super Bowl vorbereiteten.

Laut einem Spotify-Sprecher gehörten vor dem großen Spiel vor allem prägende Tracks aus Benitos jüngstem Album „Debí Tirar Más Fotos“ zu den meistgestreamten Songs, darunter „DtMF“, „BAILE INoLVIDABLE“, „NUEVAYoL“ und „EoO“. Auch „Tití Me Preguntó“ aus „Un Verano Sin Ti“ zählte zu den meistgehörten Titeln.

Maya Georgi schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil