James Van Der Beek hatte schwere Steuer-Schulden
Der „Dawson's Creek“-Star schuldete dem US-Fiskus eine hohe sechsstellige Summe.
James Van Der Beek hatte Jahre vor seinem Tod mit einer hohen Steuerschuld zu kämpfen. Der Schauspieler und seine Frau Kimberly Van Der Beek wurden im November 2021 wegen unbezahlter Steuern für die Jahre 2018 und 2019 mit einer Pfändung belegt, wie „TMZ“ berichtet. Bislang war davon öffentlich nichts bekannt.
Die US-Steuerbehörde IRS erklärte, das Paar hätte 2017 eine Summe von 95.438,31 US-Dollar für 2017 und 173.890,31 US-Dollar für 2019 nachzahlen müssen, heißt es in dem Bericht des Promi-Portals. Die säumige Gesamtschuld betrug damit also 269.328,62 US-Dollar.
Wie es heißt, beglichen James Van Der Beek und seine Frau und Kimberly die Schulden bis zum Jahr 2022, weswegen die Pfändung im April 2022 aufgehoben wurde.
Hauskauf wenige Tage vor dem Tod
Zwei Jahre später gab der Schauspieler, der mit „Dawson’s Creek“ zum Liebling einer ganzen TV-Generation wurde, bekannt, an Darmkrebs zu leiden und trotz des erreichten dritten Stadiums optimistisch zu bleiben. Nur Tage vor seinem Tod kauften er und Kimberly ein 34 Hektar große Grundstück in Texas, wo sie zur Miete in einem Haus lebten.
Sein Sprecher sagte, Van Der Beek habe das Haus im Wert von 4 Millionen US-Dollar mit Hilfe seiner Freunde anzahlen können. Nach einem langen Kampf gegen den Krebs und immer wieder mutmachenden Nachrichten für seine Fans ist der Mime am 11. Februar an den Folgen der Erkrankung gestorben. Er hinterlässt nicht nur seine Frau, sondern auch sechs Kinder im Alter von vier bis 15 Jahren.
Nach seinem Tod wurde eine GoFundMe-Kampagne gestartet, um Kimberly und ihren Kindern bei den über die Jahre angefallenen Kosten zu helfen. Inzwischen sind bereits mehr als 2 Millionen US-Dollar gesammelt worden. Regisseur Steven Spielberg spendete allein 25.000 US-Dollar.
Hollywood trauert um James Van Der Beek
In den letzten Tagen würdigten viele Hollywood-Kollegen das Werk und die besondere Wesensart Van Der Beeks. „Ich sende Liebe und Licht an eure wundervolle Familie“, schrieb sein „One Tree Hill“-Co-Star Chad Michael Murray auf Instagram. „James war ein Gigant. Es tut uns so so so leid, was ihr gerade durchmacht. Seine Worte, seine Kunst und seine Menschlichkeit haben uns alle inspiriert – er hat uns inspiriert, in jeder Hinsicht besser zu sein. Gott segne euch.“
„Buffy“-Star Sarah Michelle Gellar schrieb: „Ich bin so traurig für eure wundervolle Familie. Während James’ Vermächtnis immer weiterleben wird, ist das ein riesiger Verlust – nicht nur für eure Familie, sondern für die Welt. Scheiß Krebs.“
Seine „Dawson’s Creek“-Kollegin Busy Philipps trauerte in einem Social-Media-Post: „Mein Herz schmerzt heute zutiefst für uns alle … für jeden, der James kannte und liebte, für alle, die seine Arbeit liebten oder das Vergnügen hatten, ihn kennenzulernen, für all seine engen Freunde und die Gemeinschaft, die ihn während seines Kampfes gegen diese Krankheit umgab, besonders für seine Eltern sowie seinen Bruder und seine Schwester.“ Sie fügte hinzu: „James Van Der Beek war einer von einer Milliarde, und er wird für immer fehlen.“
Mary-Margaret Humes, seine Serienmutter in „Dawson’s Creek“, erinnerte in einem bewegenden Beitrag an ihren Co-Star. „James, mein anmutiger Krieger, Sie haben einen harten Kampf gegen alle Widrigkeiten mit stiller Stärke und Würde geführt“, schrieb sie. „Ich werde Sie dafür immer lieben und bewundern. Unsere letzten Gespräche … erst vor wenigen Tagen … bewahre ich für immer sanft in meinem Herzen.“
Stacy Keibler blickte in einer ausführlichen Instagram-Würdigung auf Van Der Beeks letzte Tage zurück. „Diese letzten Tage mit Ihnen zu verbringen, war ein wahres Geschenk Gottes. Ich war noch nie so präsent in meinem Leben. Wenn man weiß, dass Zeit heilig ist, verschwendet man keinen einzigen Atemzug“, sagte sie. „Wir haben hier auf Erden einen Guten verloren … aber der Himmel hat etwas Außergewöhnliches gewonnen. Ich werde bei jedem Sonnenuntergang an ihn denken. Jedes Mal, wenn ich einen Regenbogen am Himmel sehe, werde ich wissen, dass er da ist.“