ROLLING STONE im März 2026 – Titelthema: Elvis Presley

Wie Elvis Presley und der Rock'n'Roll vor 70 Jahren die Welt veränderten.

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Empfehlungen der Redaktion

Die Revolution im „Heartbreak Hotel“ feiert Jubiläum: Im Frühjahr 1956 erobert Elvis Presley das Fernsehen, Little Richard sprengt die Formen, und Amerika beginnt – langsam, widerwillig – sich zu verändern. Jan Jekal erzählt die Geschichte eines Aufruhrs, der bis heute nachwirkt – auch wenn es gerade manchmal fast vergessen scheint.

TRAVIS SCOTT

Der HipHop-Star Travis Scott ist bekannt für klanglichen und kommerziellen Maximalismus. Er hat mit fünf US-Nummer-eins-Hits in den vergangenen zehn Jahren das Genre geprägt. Jeff Ihaza sprach mit ihm – auch über die Katastrophe bei seinem Astroworld Festival.

NOAH WYLE

Durch „Emergency Room“ wurde Noah Wyle weltberühmt, nun ist er in der HBO-Max-Serie „The Pitt“ wieder als Arzt unterwegs – und will mehr als bloßes Entertainment machen.

Von Birgit Fuß

THE WAVE PICTURES

Die Briten sind seit mehr als zwei Jahrzehnten die beste kleine Band der Welt. Nach vier Jahren erzwungener Pause haben sie nun ein neues Album. Es klingt wie ein Debüt.

Von Maik Brüggemeyer

THIN LIZZY

Zwei Gitarren, ein Getriebener am Mikrofon und eine Band am Abgrund: Der lange Weg von Thin Lizzy zu „Jailbreak“ (1976) ist eine Geschichte von Fehlstarts und Ochsentouren.

Von Frank Schäfer

Außerdem: Mit Sonic Youth wurde sie zu einer Ikone des kompromisslosen IndieRock, doch Kim Gordon blickt nie zurück. Sie hat mit über 70 nichts von ihrer Edginess verloren, erfuhr Sassan Niasseri. Auf andere Ecken blickt Aron Boks: Er erforscht die neue Männlichkeit.

The Mix

Im März steigt die Veröffentlichungskurve rapide: Wir haben mit Peaches über ihr neues Album gesprochen, ebenso mit Bill Callahan, Sven van Thom, Nils Keppel, Iron & Wine, Avalon Emerson, Lucy Kitchen und anderen. Auch die oberbayerischen Indie-Ikonen The Notwist haben wieder etwas Überraschendes zu bieten.

Reviews

Art-Pop- und Country-Anleihen: Maik Brüggemeyer widmet sich dem faszinierenden neuen Album von Mitski und einem großen Live-Reissue von Miles Davis, während Sassan Niasseri das Gesamtwerk von Suede begutachtet.

Playlist: Rare Trax im März

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Das Label Earth Recordings hat sich dem Restaurieren und Wiederveröffentlichen von Folk-Schätzen verschrieben. Unsere Playlist versammelt einige der schönsten Archiv-Funde

1. BERT JANSCH „BLACKBIRD IN THE MORNING“

Die 80er-Jahre sind nicht unbedingt als Jahrzehnt großer Folk-Meisterwerke bekannt. Dieser Song von Janschs Album „From The Outside“ (1985) gehört dennoch zu den feinsten Momenten des Schotten.

2. DAVE EVANS „BEAUTY QUEEN“

Zwei fantastische Platten hat der aus Wales stammende Sänger und Fingerpicking-Spezialist Dave Evans aufgenommen. „Beauty Queen“ braucht sich vor Nick Drake und John Martyn nicht zu verstecken.

3. HOWARD EYNON „HAPPY SONG“

Der Australier Howard Eynon veröffentlichte 1974 sein einziges Album. Es enthält lauter Preziosen, wie diesen an Cat Stevens und Simon & Garfunkel gemahnenden Track.

4. MICHAEL CHAPMAN „LESCUDJACK“

Immer für einen progressiven Spaß zu haben, experimentiert der britische Folk-Gigant in diesem Instrumentalstück, zu finden auf seinem Album „Life On The Ceiling“ (1979), mit blubbernden Synthesizern.

5. SCOTT FAGAN „IN MY HEAD“

„South Atlantic Blues“ (1968), das zwischen Folk, Rock und Soul oszillierende Debüt des US-Songschreibers Scott Fagan, zählt zu den schönsten Wiederentdeckungen der letzten Jahre.

6. STEVE WARNER „CEMENT RIVER“

Ein späthippiesker Höhepunkt ist das 1979 in Eigenregie herausgebrachte Debütalbum des australischen Musikers Steve Warner, von dem diese psychedelisch-melancholische Ode stammt.

7. SANDY DENNY „MILK & HONEY“

2022 erschien die Compilation „Early Home Recordings“ mit Demos der schönsten Stimme Großbritanniens und u. a. diesem anmutigen Cover eines Stücks von Jackson C. Frank.