Deshalb liebt Bad Bunny Chile über alles

Bad Bunny widmet Chile eine persönliche Instagram-Hommage – und verspricht: „Eines Tages werden wir ‚120' zusammen singen.“

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Bad Bunny hatte Chile schon immer einen besonderen Platz in seinem Herzen reserviert. Der Latin-Superstar zeigte seine Zuneigung für das südamerikanische Land in einer Reihe von Instagram Stories am Dienstag. Knapp zwei Monate nach dem Santiago-Stopp seiner „Debí Tirar Más Fotos“-Welttournee.

„Chile war eines der ersten Länder, das die Kultur und Bewegung des Reggaeton aus Puerto Rico in den 2000ern aufgenommen hat. Kein Zufall also, dass sie heute, mehr als 20 Jahre später, ihre eigene Reggaeton-Szene haben und weltweit erfolgreich sind“, schrieb Bad Bunny in einem Story-Slide. „Genau wie sie an die großartigen Künstler aus Puerto Rico geglaubt und sie unterstützt haben, haben sie das auch für mich seit 2016 getan – dafür bin ich ewig dankbar“, fügte er hinzu.

Er rief auch seine ersten Erinnerungen an das Land wach. „Ich werde dieses Jahr 2017 nie vergessen, als ich sie zum ersten Mal besuchte – die Clubs, El Caupolicán, bis ich in Viña del Mar ankam, die Arena Movistar und das Estadio Nacional.“ Mit einer Dankesbotschaft schloss er seinen Text ab: „Sie haben mich in jeder Phase meiner Karriere begleitet, und das schätze ich sehr. Danke für diese wunderschöne und besondere Liebe all die Jahre.“

„120“ bleibt vorerst ein Versprechen

Beim Tour-Stopp in Santiago, mit dem er seine ersten Shows 2026 eröffnete, forderten die chilenischen Fans lautstark, dass Bad Bunny „120“ aus seinem dritten Soloalbum „El Último Tour Del Mundo“ spielt. Seit der Veröffentlichung 2021 ist der Track im Land zum absoluten Fanfavoriten geworden. In einem viral gegangenen Moment schüttelte Bad Bunny entschieden den Kopf und hielt an seiner Setlist fest. Doch über drei Nächte im Estadio Nacional spielte seine Band Los Sobrinos einfühlsame Versionen chilenischer Hymnen, darunter Victor Jaras „El Derecho de Vivir en Paz“ und Violeta Parras „Gracias a La Vida“. In seiner Instagram-Hommage versprach er: „Eines Tages werden wir ‚120′ zusammen singen, das verspreche ich.“

Zwischen Benito und Chile herrscht eindeutig kein schlechtes Blut. Als Teil seiner Instagram Stories zu Ehren des Landes zeigte er Bilder von Chiles Bergen und Weinbergen und hob Musik chilenischer Künstler hervor – darunter die Achtzigerjahre-Punkrocker Los Prisioneros und Reggaeton-Sänger Floyymenor.

Bad Bunnys Zuneigung zu Chile ist alles andere als neu. 2020 kollaborierte er mit dem chilenischen Rapper Pablo Chill-E auf „YHLQMDLG“s „Hablamos Mañana“. Wenige Wochen nach seinen Shows in Santiago trat der Superstar in der Halftime Show des Super Bowl auf. In dem einenden Moment, in dem er jedes Land der Americas feierte, nannte Benito Chile als erstes. Viva Chile!

Maya Georgi schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil