Was man über „Off Campus“ wissen muss – die Prime-Video-Adaption, die das neue „Heated Rivalry“ werden könnte
Beide Bücher und Serien spielen in der Hockeywelt, versprechen heiße Sexszenen und klassische „Gegensätze ziehen sich an“-Romanzen.
Noch ganz im Sog des „Heated Rivalry“-Hypes hofft Amazon, dass der Blitz ein zweites Mal auf dem Eis einschlägt – mit der kommenden Prime-Video-Serie „Off Campus“.
Die Serie basiert auf der Bestseller-Buchreihe von Elle Kennedy und folgt der fleißigen, in sich gekehrten Hannah Wells, die sich auf ein Schein-Date mit Briar Universitys Eishockey-Star Garrett Graham einlässt, um einen anderen Typen eifersüchtig zu machen. Was als harmloses Spiel beginnt, wird schnell zu etwas mehr – wie der Klappentext verspricht: „Es dauert nicht lange, bis Garrett erkennt, dass Vortäuschen nicht ausreicht. Jetzt muss er Hannah nur noch davon überzeugen, dass der Mann, den sie sich wünscht, verdächtig nach ihm aussieht.“
Staffel eins von „Off Campus“ startet am 13. Mai auf Prime Video und ist für Amazon-Prime-Mitglieder kostenlos streambar. Noch kein Prime-Mitglied? Hier gibt es eine kostenlose 30-Tage-Testphase, um „Off Campus“ online zu schauen.
Die Bücher zur Serie
Das erste Buch der „Off Campus“-Reihe, „The Deal“, erschien 2015 und erzählt von Hannahs und Garretts „Gegensätze ziehen sich an“-Romanze. Der 400-seitige Roman von Bloom Books ist auch als Kindle-Version und Hörbuch erhältlich – eingelesen von Autorin Kennedy persönlich. Das Hörbuch zu „The Deal“ lässt sich mit einer kostenlosen 30-Tage-Testphase bei Audible jetzt sofort online anhören.
Worum geht es in „Off Campus“?
Sowohl „Off Campus“ als auch „Heated Rivalry“ spielen in der Welt des Eishockeys – inklusive Umkleidekabinen –, doch „Off Campus“ dreht sich um College-Athleten statt um Profispieler. Und genau wie „Heated Rivalry“ die fiktive Major League Hockey mit den erfundenen Teams Montreal Metros und Boston Raiders eingeführt hat, bringt „Off Campus“ die fiktive Briar University samt den Briar Hawks ins Spiel.
Die Gemeinsamkeiten hören hier nicht auf: Beide Serien haben ihre heißen Sexszenen in den Vordergrund gerückt. Während in „Heated Rivalry“ Shane Hollander (Hudson Williams) und Ilya Rozanov (Connor Storrie) in den Duschräumen der Umkleidekabine ein wenig, sagen wir mal, Stockkontrolle betreiben, erwischt Hannah in „Off Campus“ Garrett in einem unbeobachteten Moment – als sie die Herrenumkleide aufräumt und dabei einen unfreiwilligen Blick auf seine Ausrüstung wirft.
Während „Heated Rivalry“ Themen wie Millionenverträge, PR-Kampagnen und die Geschäftswelt des Profisports behandelt, widmet sich „Off Campus“ dem vielleicht vertrauteren Terrain: chaotische Beziehungen, zerplatzte Träume – und das alles, während man irgendwie noch durch die Uni kommen muss.
Eine College-Soap auf Prime Video
Laut einer Prime-Video-Pressemitteilung wird die neue Serie als „College-Soap“ beschrieben, die „einem Elite-Eishockeyteam und den Frauen in ihrem Leben folgt, während sie mit Liebe, Herzschmerz und Selbstfindung ringen – tiefe Freundschaften und dauerhafte Bindungen schließen und dabei die Komplexität des Erwachsenwerdens navigieren“.
Basiert „Off Campus“ auf einer wahren Geschichte?
Während „Heated Rivalry“ angeblich von NHL-Spielern inspiriert wurde, hat Kennedy erklärt, dass „Off Campus“ reine Fiktion sei und auf niemandem beruhe, den sie persönlich kennt. Die erste Staffel basiert auf „The Deal“, dem Auftaktband von Kennedys Buchreihe – doch Prime Video hat bereits eine zweite Staffel bestellt und setzt offensichtlich darauf, dass die Serie bei Fans und Zuschauern einschlägt.
Die Bücher tragen die Titel „The Deal“, „Mistake“, „Score“, „Goal“ und „Legacy“.
Interessant dabei: „Heated Rivalry“ war eigentlich der zweite Band in Rachel Reids „Game Changers“-Reihe – Showrunner Jacob Tierney entschied sich jedoch, die HBO-Max/Crave-Serie auf die Figuren Shane und Ilya aus „Heated Rivalry“ zu konzentrieren, statt auf Scott und Kip aus dem ersten „Game Changers“-Band.
Die neue „Off Campus“-Serie setzt derweil auf relative Newcomer: Ella Bright, Belmont Cameli, Mika Abdalla und Antonio Cipriano. Wenn die Reaktion auf die Schauspieler in „Heated Rivalry“ als Maßstab gilt, sollten sich die Prime-Video-Stars auf eine turbulente Fahrt gefasst machen.