Lizzo verrät: Sie verlor ihre Unschuld 2020 – nach drei Grammy-Gewinnen

Lizzo gestand im Podcast „Friends Keep Secrets“, dass sie sich als Jugendliche geschworen hatte, keinen Sex zu haben, bis sie einen Grammy gewonnen hat.

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Lizzo hat verraten, dass sie ihre Jungfräulichkeit verlor, nachdem sie 2020 drei Grammy Awards gewonnen hatte – ein Versprechen, das sie sich selbst gegeben hatte und das sie damit einlöste.

Im Podcast „Friends Keep Secrets“ machte Lizzo das Geständnis gegenüber den Hosts Benny Blanco, Lil Dicky und Kristin Batalucco. Im Laufe des weitreichenden Gesprächs räumte Lizzo, heute 37, ein: „Ich war ein Spätzünder. Ich habe lange darüber gelogen.“

Zu der Entscheidung, endlich Sex zu haben, sagte sie: „Ich habe gar nicht wirklich daran gedacht. Ich hatte mir einfach als Kind versprochen, keinen Sex zu haben, bis ich einen Grammy gewonnen habe.“

Lil Dickys Frage

Lil Dicky hakte nach: „Glaubst du, du hättest das wirklich durchgehalten? Nein. Irgendwann hättest du gevögelt, auch ohne den Grammy.“

Lizzo antwortete: „Wer weiß.“ Die Nacht, in der sie ihre Unschuld verlor, sei „nicht die Nacht der Grammys“ gewesen, aber kurz danach. Als sie gewann, hatte sie allerdings gar nicht daran gedacht.

„Ich hatte keine Ahnung, dass das für mich in der Luft lag“, sagte sie. „Ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet.“

Drei Grammys auf einmal

Lizzo gewann ihren ersten Grammy 2020 – gleich drei auf einmal: Best Pop Solo Performance für „Truth Hurts“, Best Urban Contemporary Album für die Deluxe-Version von „Cuz I Love You“ und Best Traditional R&B Performance für „Jerome“. Sie gab zu, früher allen erzählt zu haben, sie habe bereits Sex gehabt, und fühle sich jetzt, als sei ihr „ein Stein vom Herzen gefallen“.

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Sie erinnerte sich an vergangene Lügen, unter anderem gegenüber Freundinnen im Studium. „Ich war in einer Mädchenclique. Wir haben uns eines Abends zusammengesetzt, und plötzlich hieß es: ‚Warte mal, Lizzo, bist du noch Jungfrau?’“ Sie erinnerte sich: „Und ich so: ‚Nein!‘ Ich weiß noch, wie peinlich das war. Ich sagte: ‚Ich liebe den Schwanz.‘ Das hab ich wirklich gesagt. So peinlich. Aber es hat mich eine Weile über Wasser gehalten.“

Lizzo erzählte außerdem, dass sie ihren ersten Kuss erst mit 21 hatte – unter anderem aus „religiösen“ Gründen. „Als Teenager in meiner Kirche haben wir alle einen Pakt geschlossen, dass wir bis zur Ehe nichts machen würden“, berichtete sie. „Und dann hatte ich einfach so viel Angst. Niemand wollte mich küssen.“

Ein erster Kuss, der wütend machte

Als es schließlich passierte, war es kein schönes Erlebnis. „Ich war danach wirklich wütend“, sagte Lizzo. „Es war so ein Silvester-Ding, und er hat es mir einfach aufgezwungen. Ich war richtig sauer und dachte: ‚Mein erster Kuss ist ruiniert.‘ Ich war so wütend.“

 

Lizzos bislang letztes Album „Love in Real Life“ erschien letztes Jahr. Die Sängerin gönnte sich 2024 ein selbst beschriebenes „Gap Year“, bevor sie zur Musik zurückkehrte.

Emily Zemler schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil