„Simpsons“-Autor, der Trumps Präsidentschaft versehentlich voraussagte, kandidiert 2028 selbst

Dan Greaney, langjähriger Autor und Producer der Serie, bezeichnet sich selbst als „progressiven Republikaner“ – und will ins Weiße Haus.

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Dan Greaney, der „Simpsons“-Autor, der Trumps Aufstieg ins Präsidentenamt unbeabsichtigt vorausgesagt hat, bewirbt sich nun selbst um das Weiße Haus – bei der Wahl 2028.

Seine Kandidatur verkündete Greaney in einem Instagram-Video, das er in einer riesigen grauen Perücke und blauem Gewand aufnahm – eine Anspielung auf seinen Spitznamen „The Prophet“. In seiner Bio bezeichnet sich der Writer-Producer als „progressiver Republikaner“ und legte seinen Fall für die Präsidentschaft dar.

„Die Vereinigten Staaten wurden auf der transzendentalen Erkenntnis gegründet, dass alle Menschen gleich geschaffen sind – doch jetzt haben Trump, Vance, die Milliardäre, Karrieristen und Feiglinge in beiden Parteien ihr den Rücken gekehrt. Geld, Macht und Sicherheit für sie, aber nicht für euch“, sagte Greaney in seinem Video. „In Amerika soll die Regierung für alle arbeiten: Demokratie für alle, Rechenschaftspflicht für alle, Wohlstand für alle. Das müssen wir wiederherstellen.“

Dann hielt Greaney kurz inne und klagte: „Ich würde gern helfen, aber ich bin kein Anwalt – ich bin nur ein selbsternannter Prophet, der auf die Jurafakultät gegangen ist, abgeschlossen und das Staatsexamen bestanden hat.“

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Als ihm sein eigenes Potenzial plötzlich dämmerte, riss er das Gewand auf und enthüllte darunter einen Anzug. Mit dramatischer Geste verkündete er: „Warte! Ich bin doch Anwalt! Ach, zum Teufel damit. Ich kann Politiker sein. Ich kandidiere für das Präsidentenamt. Mein Programm: Amerika für alle.“

Die Simpsons als Prophezeiung

In der berüchtigten „Simpsons“-Episode „Bart to the Future“ aus dem Jahr 2000 ist Lisa als Erwachsene Präsidentin der Vereinigten Staaten – „Amerikas erste heterosexuelle Präsidentin“ – und erbt ein „Haushaltsloch nach Präsident Trump“. Das Land sei schlicht „pleite“, muss sie feststellen, als Folge von Trumps Amtszeit.

Im Gespräch mit dem „Hollywood Reporter“ bezeichnete Greaney die Episode 2016 als „eine Warnung an Amerika“. Er fügte hinzu: „Das schien die logisch letzte Station vor dem absoluten Tiefpunkt zu sein. Es wurde eingereicht, weil es zur Vision eines Amerikas passte, das den Verstand verliert.“

Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil