Thom Yorke und Flea covern Marvin Gayes „Got to Give It Up“ bei Londoner Show

Die Atoms-of-Peace-Bandkollegen spielten außerdem ihren gemeinsamen Song „Traffic Lights“ – ein unverhofftes Wiedersehen auf der Bühne.

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Thom Yorke tauchte gestern Nacht überraschend bei Fleas Konzert in London auf, um gemeinsam ihren neuen Song „Traffic Lights“ sowie eine Coverversion von Marvin Gayes Hit „Got to Give It Up“ aus dem Jahr 1977 zu spielen.

Flea befindet sich derzeit auf dem europäischen Abschnitt seiner Solosournee, mit der er sein aktuelles Album „Honora“ vorstellt. Gestern Abend gab er seinen einzigen Soloauftritt in Großbritannien – im Londoner Koko –, wo er Yorke auf die Bühne holte.

Die beiden haben in der Vergangenheit mehrfach live zusammengearbeitet und traten gemeinsam als Atoms of Peace auf. Yorke steuerte zuletzt seine Stimme zu „Traffic Lights“ bei, das auf „Honora“ erschienen ist.

Warmer Groove, echte Freundschaft

„Traffic Lights“ entstand gemeinsam mit Yorke und Josh Johnson. „Irgendwas daran erinnerte mich an Atoms for Peace, also schickte ich es Thom“, erklärte Flea in einem Statement zur Veröffentlichung des Tracks. „Ich kenne ihn gut genug, um zu wissen, dass Rhythmus und Stimmung ihn ansprechen würden. Und ich hatte recht. Mit dieser wunderschönen Melodie und den Texten, die davon handeln, in der ‚verkehrten Welt‘ zu leben – wie soll man sich einen Reim auf die Dinge machen, wenn man all diesen falschen Scheiß und echten Scheiß um sich hat? Jeder hat seine Art, mit der Welt klarzukommen. Aber er ist einfach der herzlichste, frei fließende, jammende Motherfucker.“

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„Honora“ enthält sechs Eigenkompositionen sowie Interpretationen von Stücken von George Clinton und Eddie Hazel, Jimmy Webb, Frank Ocean und Shea Taylor sowie Ann Ronell. Das Album entstand als Hommage an Fleas Liebe zum Jazz und erweckte seine jugendliche Leidenschaft fürs Trompetenspiel neu zum Leben.

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„Es lebt immer in meinem Kopf und meinem Herzen“, sagte er in der „Tonight Show“. „Vor ein paar Jahren habe ich beschlossen, jeden Tag Trompete zu spielen, egal was kommt – und nach ein paar Jahren würde ich eine Platte machen, was auch immer dabei herauskommt. Es ging nicht wirklich darum, ein Ziel zu erreichen. Es war der Prozess selbst, das Lernen. Und ich bin so froh, dass ich die Möglichkeit hatte, das zu tun.“

Emily Zemler schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil