Drake bricht Michael Jacksons Hot-100-Rekord: „Janice STFU“ debütiert auf Platz eins

Der Rapper aus Toronto verdrängt den King of Pop als männlichen Solokünstler mit den meisten Chartspitzen – und platziert rekordverdächtige 42 Songs in der Hot 100.

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Drake hat mit der Veröffentlichung seiner drei neuen Alben „Iceman“, „Habibti“ und „Maid of Honour“ gleich mehrere neue Rekorde in der Billboard Hot 100 aufgestellt.

Insgesamt landete Drake 42 Songs in der Hot 100 – ein neuer Wochenrekord, der Morgan Wallens bisherige Bestmarke von 37 Songs aus dem vergangenen Mai übertrifft. „Iceman“, „Habibti“ und „Maid of Honour“ umfassen zusammen 43 Tracks. Da Billboard die vollständige Hot-100-Chart für die Woche des 30. Mai noch nicht veröffentlicht hat, ist unklar, welcher Song den Sprung nicht schaffte – wobei das 42-sekündige „Where’s Your Stuff Interlude“ aus „Maid of Honour“ ein naheliegender Kandidat wäre.

Darüber hinaus debütierte Drakes „Janice STFU“ auf Platz eins der Hot 100. Es war sein 14. Chart-Topper und ließ ihn Michael Jackson als männlichen Solokünstler mit den meisten Nummer-eins-Singles in der Geschichte der Hot 100 hinter sich lassen.

Neun Songs in den Top 10

„Janice STFU“ war zudem einer von neun Drake-Songs in den Top 10 der Hot 100 – darunter „Ran to Atlanta“ mit Future und Molly Santana, „Whisper My Name“, „Shebang“ und „National Treasures“. Alle neun Tracks stammen aus „Iceman“ und brachten Drakes Gesamtzahl an Top-10-Einträgen in der Hot 100 auf 90 – ebenfalls ein neuer Rekord.

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(Trotz dieser beeindruckenden Machtdemonstration reichte selbst ein Dreifach-Album-Drop nicht aus, um den Lauf des dominantesten Songs des Jahres zu stoppen: Ella Langleys „Choosin‘ Texas“ räumte zwar die Spitze, hielt sich aber souverän auf Platz fünf.)

Ergänzt wurde Drakes Hot-100-Dominanz durch einen ebenso bemerkenswerten – und ebenfalls rekordverdächtigen – Auftritt in der Billboard 200. „Iceman“, „Habibti“ und „Maid of Honour“ belegten die Plätze eins, zwei und drei der Albumcharts und machten Drake zum ersten Künstler überhaupt, der diese drei Positionen gleichzeitig hält. „Iceman“ war sein 15. Nummer-eins-Album und brachte ihn damit auf Augenhöhe mit Taylor Swift, die als Solokünstlerin ebenfalls 15 Chart-Topper vorweisen kann. Unter allen Künstlern führen die Beatles mit 19 nach wie vor das Feld an.

Jon Blistein schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil