Jon Stewart legt Verbindung zwischen Epstein und Trumps Freedom-250-Konzert offen

„Was zur Hölle? Jeff Epstein von Universal Attractions ist zuständig für – Verzeihung – die Talentakquise für eine Donald-Trump-Party?“

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In der neuesten Folge von „The Daily Show“ rekapitulierte Jon Stewart das Drama rund um das Freedom-250-Konzert, auf das er sich „so sehr gefreut“ habe.

Stewart erklärte, dass die Live-Konzertreihe, die in Washington, D.C. stattfinden soll, „auf einige Probleme gestoßen“ sei. Mehrere der ursprünglich angekündigten Künstler, darunter Bret Michaels und Martina McBride, hätten sich aus politischen Gründen zurückgezogen. „Verdammt, die wollten kein Teil von Donald Trumps persönlichem und politischem Konzert sein“, sagte Stewart. „Tritt denn noch irgendjemand auf?“

Dann spielte er einen Clip ein, in dem Vanilla Ice seine Begeisterung für das Konzert zum Ausdruck brachte, das anlässlich des 250. Geburtstags Amerikas veranstaltet wird. „Da haben wir’s! Sehen Sie? Alle haben abgesagt, aber nicht Vanilla Ice“, rief Stewart aus. „Vanilla Ice hat nicht das Handtuch geworfen. Er sah ein Problem und, yo, er hat es gelöst.“

C+C Music Factory bleibt dabei

Er fügte hinzu: „Und übrigens: Der andere Künstler, der ebenfalls nicht abspringt, ist C+C Music Factory – die, wie Sie wissen, durch die Globalisierung und die Verlagerung der meisten amerikanischen Musikfabriken ins Ausland schwer gelitten haben.“

Stewart erklärte, der Frontmann der Gruppe, Freedom Williams, habe eine „interessante Sichtweise“ auf die Lage. Er spielte ein Video ein, das Williams von sich selbst auf der Toilette sitzend veröffentlicht hatte, während er sich zu den Bedenken rund um die Veranstaltung äußerte. „Mein Herr, wenn das gerade kein guter Zeitpunkt ist, können wir das Gespräch gerne später fortsetzen“, entgegnete Stewart. „Aber schauen wir mal weg von dem Ort, an dem er das Video dreht, von seinem Katniss-und-Peeta-Fanfic-Shirt und der Cottage-Core-Tapete.“

Williams ließ sich dann so vernehmen: „Ich scheiß auf Trump. Ich scheiß auf Trumps Familie. Ich kenn den Typen nicht. Ich komme aus New York. Ich kenn die Sorte Chaos, die er anrichtet. Aber der Tag, an dem ich euch Scheiß­kerlen erlaube, mir zu sagen, was ich zu tun habe, ist der Tag, an dem ich sterbe.“

Der Booking-Agent heißt Epstein

Stewart merkte an, dass Williams‘ Ausraster noch nicht das Seltsamste sei, „was sich bei der Organisation dieses Konzerts zugetragen hat“. Wie sich herausstellt, teilen viele der Künstler denselben Booking-Agent: Jeff Epstein von Universal Attractions.

„Ta-da!“, reagierte Stewart. „Was zur Hölle? Jeff Epstein von Universal Attractions ist zuständig für – Verzeihung – die Talentakquise für eine Donald-Trump-Party? Das soll mir jetzt jemand erklären? Bei der Planung des 250. Geburtstags unseres Landes musste also jemand in Donald Trumps Büro gehen und sagen: ‚Ich kenn da genau den Richtigen‘? Wie leid tut einem dieser Mann? Nach Jahren als ‚nicht dieser Epstein‘ bekommt er endlich all seine Acts gebucht. Alles läuft auf Epstein hinaus. Und dann bricht alles zusammen. Er dachte, er würde endlich seinen Happy End bekommen – aber nein. Wieder einmal lässt man ihn im Regen stehen.“

Trump bietet sich selbst als Headliner an

Am Wochenende bot Trump an, bei der Veranstaltung selbst aufzutreten. In einem ausschweifenden Post auf Truth Social am Samstag schrieb der Präsident: „Ich höre, dass Künstler wegen ihres Auftritts am Mittwoch ‚die Yips kriegen‘, also denke ich darüber nach, die Nummer-eins-Attraktion der Welt zu bringen, den Mann, der selbst Elvis in seiner Blütezeit mit seinen Publikumszahlen übertrifft, und das ohne Gitarre – den Mann, der unser Land mehr liebt als irgendjemand sonst, und den Mann, von dem manche sagen, er sei der größte Präsident der Geschichte (THE GOAT!), DONALD J. TRUMP, um diese hochbezahlten, drittklassigen ‚Künstler‘ zu ersetzen und eine große Rede zu halten, die das Land nach vorne bringt, so wie ich es getan habe, seit ich Präsident bin!“

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Später schlug er vor, die Veranstaltung einfach abzusagen. „Wir sollten stattdessen eine riesige MAKE AMERICA GREAT AGAIN RALLY für das 250-jährige Jubiläum veranstalten, anstatt überteuerte Sänger zu haben, die niemand hören will, deren Musik langweilig ist und die nichts tun als sich zu beschweren“, postete er am späten Samstagnachmittag auf Truth Social. „Absagen, genau wie ich meine Beteiligung am maroden und unsicheren Kennedy Center abgesagt habe, weil ein hochgradig befangener, korrupter Bundesrichter entschieden hat, dass es mir nicht erlaubt sein soll, meine Zeit und mein Geld einzusetzen, um DAS CENTER WIEDER GROSSARTIG ZU MACHEN – tatsächlich, großartiger als je zuvor!“

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Emily Zemler schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil