David Harbour und Millie Bobby Brown spielen Vater und Tochter

Harbour deutete nach der Aufarbeitung von Mobbingvorwürfen bereits weitere gemeinsame Projekte an.

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Nur wenige Monate nach dem epischen Finale von „Stranger Things“ zieht es David Harbour und Millie Bobby Brown schon wieder gemeinsam ans Set. Die beiden Co-Stars werden die Hauptrollen in Jack Thornes kommender Spy-Serie von A24 für Netflix übernehmen.

Brown spielt diesmal keine Versuchsperson mit Superkräften, sondern Rebecca – die entfremdete Tochter von Matt Wolfe, einem in Ungnade gefallenen FBI-Agenten, den Harbour verkörpert. Als Rebecca bei einer eigenen Geheimmission spurlos verschwindet, greift Wolfe auf alte Methoden zurück, um sie zu retten.

„Wir freuen uns sehr, dieses Spy-Thriller-Drama gemeinsam mit einer außergewöhnlichen Gruppe von Talenten zum Leben zu erwecken, mit denen wir bereits zusammenarbeiten durften“, sagte Jinny Howe, Netflixs Head of Scripted Series für die USA und Kanada. „Jack Thornes Fähigkeit, inmitten eines Thrillers die zutiefst menschliche Geschichte freizulegen, ist einzigartig. Und Millie Bobby Brown und David Harbour wiederzusehen – diesmal als entfremdete Vater-Tochter auf entgegengesetzten Seiten einer Krise – wird das Publikum lieben. A24 ist der ideale Partner, um diese Geschichte unseren Mitgliedern weltweit näherzubringen.“

Harbour über ihre Beziehung

Browns Ehemann Jake Bongiovi und ihr Vater Robert Brown werden die Serie als Executive Producer begleiten.

Harbour hatte zuletzt weitere gemeinsame Projekte mit Brown in Aussicht gestellt, nachdem er Gerüchte über Belästigung und Mobbing vor den Dreharbeiten zur finalen Staffel von „Stranger Things“ öffentlich angesprochen hatte. Berichten zufolge soll Brown bei den Produzenten der Show Beschwerde gegen Harbour eingereicht haben.

„Es war eine Serie, die zehn Jahre lief. Wir haben zehn Jahre zusammengearbeitet, während ihrer prägenden Teenagerjahre, und dabei Vater und Tochter gespielt. Ich weiß nicht, ob die Leute Familien und Freunde haben, mit denen sie zehn Jahre lang viel Zeit verbringen – da gerät man gelegentlich in Streit, in Meinungsverschiedenheiten“, sagte Harbour gegenüber „Variety“. „In Familien ist das kein Problem, weil man sich einfach streitet und danach wieder zusammenfindet. Das Schwierige an einer Milliarden-Dollar-Show ist, dass Hunderte von Menschen mitmischen wollen.“

Mit Blick direkt auf seine Beziehung zu Brown fügte er hinzu: „Sie werden mehr von mir und Millie sehen – zehn Jahre waren nicht genug. Da ist etwas Besonderes zwischen uns. Ich liebe sie. Sie liebt mich.“

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