Warum Taylor Swift 1.000 Gäste zur Hochzeit einlud: „Jeden, mit dem ich je gesprochen habe“

„Die einzigen stressigen Hochzeiten sind die, bei denen man wenige Gäste hat und manche auf der Kippe stehen“, sagte die Sängerin im vergangenen Jahr.

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Wenn es so wirkte, als hätte Taylor Swift bei ihrer Hochzeit mit Travis Kelce im Madison Square Garden buchstäblich jeden eingeladen, den sie je getroffen hat – dann liegt das daran, dass sie genau das von Anfang an geplant hatte. Das Paar begrüßte am 3. Juli Hunderte von Gästen in der New Yorker Venue, darunter A-Promis aus der Musikbranche, der Sportwelt und Hollywood.

Doch laut einem Interview, das Swift im vergangenen Jahr gab, war das von Beginn an so vorgesehen. Die Sängerin war im Oktober in der „Graham Norton Show“ zu Gast, um „The Life of a Showgirl“ zu promoten, und teilte das Sofa mit Cillian Murphy, Greta Lee, Jodie Turner-Smith, Domhnall Gleeson und Lewis Capaldi. Im Gespräch fragte Moderator Graham Norton, ob die Hochzeit 2026 stattfinden würde.

„Oh, Sie werden es merken“, sagte sie über das Ereignis. „Also wird es groß“, hakte Norton nach. „Ich meine nur, dass ich Sie einladen wollte“, bestätigte sie.

Kein Stress mit der Gästeliste

„Wenn Sie mich einladen, ist es sehr groß“, sagte Norton.

Swift erklärte, dass sie wegen der Hochzeit keinen Stress habe, weil sie die Gästeliste nicht zu sehr beschneide. „Ich weiß, dass es Spaß machen wird zu planen, denn ich glaube, die einzigen stressigen Hochzeiten sind die, bei denen man wenige Gäste hat und manche auf der Kippe stehen, oder?“, sagte sie. „Und man muss seine Beziehung zu ihnen abwägen und einschätzen, ob sie dabei sein sollten. Das werde ich nicht tun. Jeden, mit dem ich je gesprochen habe, [lade ich ein].“

Sie fügte hinzu: „So nach dem Motto: ‚Oh, wir müssen acht Mal zusammen abgehangen haben.‘ Oder: ‚Du stehst auf der Kippe. Wir haben uns fünf Mal getroffen.‘ Es wird lustig werden. Ich hätte das alles eigentlich nicht sagen sollen.“

Und Swift hielt ihr Wort. Die Hochzeit war ein Who’s-who der Promiwelt, darunter Selena Gomez, Lena Dunham, Karlie Kloss, Zoë Kravitz, Ed Sheeran, Sombr und die Haim-Schwestern. Swifts Country-Wurzeln waren prominent vertreten: Brad Paisley, Miranda Lambert, Kelsea Ballerini, Rascal-Flatts-Gitarrist Joe Don Rooney und Maren Morris waren dabei.

Hollywood und Sport vereint

Über die Musikbranche hinaus sorgte Swift auch dafür, dass Prominente eingeladen wurden, mit denen sie über die Jahre eine Verbindung aufgebaut hat – etwa Mariska Hargitay aus „Law & Order: SVU“. Dakota Johnson, Julianne Moore, Ethan Hawke, Hugh Grant, Jason Sudeikis, Charlie Day, Emma Stone, Tom Hanks, Steven Spielberg und Jessica Chastain trugen zum A-List-Aufgebot bei. Auch „Golden Globes“-Moderatorin Nikki Glaser, seit Langem ein Swift-Fan, war dabei, ebenso „Tonight Show“-Host Jimmy Fallon. „Saturday Night Live“-Star Marcello Hernández erschien mit seiner Freundin Ana Amelia Batlle.

Auf Kelces Seite des Ganges standen natürlich zahlreiche Athleten, darunter seine Kansas-City-Chiefs-Teamkollegen und Cheftrainer Andy Reid. Auch andere NFL-Spieler waren zugegen, unter ihnen LA-Rams-Quarterback Matthew Stafford. Kelce brachte zudem die Sportkommentatoren Erin Andrews und Greg Olsen mit, die beide selbst ehemalige NFL-Profis sind. Abby Wambach, die gemeinsam mit ihrer Frau Glennon Doyle erschien, vertrat den Fußball, während NFL-Commissioner Roger Goodell das Fest ebenfalls bereicherte.

Emily Zemler schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil

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