Rob Reiners letzter TV-Auftritt: Ein Seitenhieb gegen Trump

Rob Reiner nutzte den TV-Auftritt, um Trump zu attackieren – posthum in Larry Davids neuer HBO-Show.

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Rob Reiner nutzte seine letzte Rolle vor der Kamera, um gegen Donald Trump auszuteilen – posthum, in der neuesten Folge von Larry Davids neuer HBO-Show.

Reiner, der im Dezember 2025 zusammen mit seiner Frau Michele ums Leben kam, verkörperte George Washington in der Folge vom 3. Juli von „Life, Larry, and the Pursuit of Unhappiness“ – eine Rolle, die bis zur Ausstrahlung am Freitagabend zum Auftakt des Wochenendes zum Vierten Juli streng geheim gehalten wurde.

In dem Sketch hält Reiners Washington eine Rede darüber, warum er keine dritte Amtszeit anstreben würde – und legt damit den Grundstein dafür, dass das Publikum, darunter Larry David und Jimmy Kimmel, ihre eigenen Spitzen gegen einen künftigen Präsidenten abfeuern können: ein „unsicheres, verlogenes Arschloch, das sogar beim Golf bescheißt“.

Davids Frontalangriff

„Was aber, wenn da irgendein Arschloch im Amt sitzt, ein narzisstischer Wichser, der sich einen Dreck um die Verfassung schert?“, fragte Davids Figur mit Blick auf einen hypothetischen Präsidenten. „Er könnte die Präsidentschaft nutzen, um sich selbst und seine Familie zu bereichern. Er könnte Truppen in amerikanische Städte schicken, um amerikanische Bürger zu terrorisieren und sogar zu töten – alles nur, um davon abzulenken, dass er mit einem Pädophilen befreundet ist!“

Kimmels Kolonist ergänzte: „Wolltet Ihr damit sagen, der Präsident würde sich die Zeit nehmen, jeden herauszufordern, der es wagt, sich über ihn lustig zu machen? Als wäre er ein großes Baby?“

Als die Kolonisten untereinander stritten, seufzte Reiners Washington: „Wir sind am Arsch.“ Die Folge endete mit einer „In Memoriam“-Einblendung für Reiner.

Ein letztes Lachen

In einem Gespräch mit „Variety“ bezeichnete „Life, Larry“-Regisseur Jeff Schaffer Reiners Auftritt als „letztes Lachen“ auf Kosten seines Erzfeindes Trump. „Es erscheint am Wochenende des vierten Juli – und wenn es einem traurigen Achtzigjährigen das Wochenende auch nur ein bisschen verdirbt, dann ist das eben so“, sagte Schaffer.

Schaffer erzählte, Reiner habe sich seinen charakteristischen Bart für den Sketch abrasiert, der am 13. November gedreht wurde – knapp einen Monat, bevor Rob und Michele in ihrem Haus ums Leben kamen. Ihr Sohn Nick wurde verhaftet und wegen der Morde angeklagt. Als die ersten beiden Folgen von „Life, Larry, and the Pursuit of Unhappiness“ bei einer Premiere in Los Angeles gezeigt wurden, ersetzte man den Washington-Sketch durch anderes Material, um Reiners Rolle bis zur Ausstrahlung am Freitag geheim zu halten.

„Es fühlte sich einfach nicht richtig an, ihn so der Welt zu zeigen“, sagte Schaffer. „Wir haben lange und gründlich darüber nachgedacht, wann der Sketch laufen soll – und am Ende haben wir entschieden, dass der 3. Juli der perfekte Zeitpunkt ist. Einfach rauslassen, am Wochenende des Vierten Juli, zum 250. Jahrestag, und es so wirken lassen.“

Jetzt auf HBO Max

Reiners Washington-Sketch in „Life, Larry, and the Pursuit of Unhappiness“ ist jetzt auf HBO Max abrufbar.

Daniel Kreps schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil

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