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„Akte X“ entwickelt sich zum Quoten-Flop

Für ProSieben erschien die Entwicklung einer neuen Staffel von „Akte X“ wie ein Geschenk. Zu Hochzeiten erreichte man Ende der 90er mit der Mystery-Serie bis zu 5 Millionen Zuschauer. In den letzten Jahren gelang es dem Privatsender mit den wenigsten US-Formaten an solche Erfolge anzuknüpfen, allenfalls Sitcoms wie “Big Bang Theory“ versprechen langanhaltendes Quoten-Glück.

Doch „Akte X“ kann nicht halten, was es versprach: Nachdem die Premierenfolge der neuen Season noch von 3,13 Millionen Menschen gesehen wurde, gingen schon bei der darauffolgenden Episode mehr als 800.000 Zuschauer verloren. Bei der nun vierten Folge der Reihe, die am Montag (29. Februar) ausgestrahlt wurde, konnten lediglich noch 1,68 Millionen Neugierige gehalten werden, die sich an einem weiteren unheimlichen Fall der Agenten Mulder und Scully erfreuten.

Im Vergleich zur Vorwoche waren das noch einmal 300.000 Zuschauer weniger. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ging der Marktanteil auf magere 11,6 Prozent zurück. Möglicherweise liegt der schwache Erfolg in Deutschland auch daran, dass David Duchovny inzwischen von einem anderen Synchronsprecher übersetzt wird als bei den alten Folgen der Serie. Im Netz sind dazu viele negative bis wütende Kommentare zu lesen.


ProSieben will „nie wieder“ etwas mit Xavier Naidoo zu tun haben

Xavier Naidoo bleibt in den Schlagzeilen: Nach RTL distanziert sich nun auch ProSieben von dem Soulsänger – und zwar noch deutlicher als der Konkurrenzsender. Nachdem der 48-Jährige bereits in der Vergangenheit immer wieder mit fragwürdigen Aussagen aufgefallen war (so bezeichnete er sich unter anderem in einem Interview selbst als „Rassisten“ und erklärte, Deutschland sei immer noch ein besetztes Land), scheint der ehemalige Sohn Mannheims 2020 ein besonderes Redebedürfnis zu haben. Immer wieder sorgt Naidoo mit Verschwörungstheorien zum Klimawandel, Migration und dem aktuellen Lockdown für Kopfschütteln bei den meisten (und eben auch Schulterklopfen bei anderen ). Sehr zum Ärger seiner Vertragspartner:…
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