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„Akte X“: Staffel 10 endet mit dem schlimmsten Cliffhanger überhaupt

In den USA lief am Montag, den 22. Februar 2016, die letzte Folge der zehnten Staffel von „Akte X“. Und wer gehofft hat, die Serie würde einen würdigen Abschluss finden, könnte nicht größer irren. Denn anstatt zu einem Ende zu kommen, endet die Season mit dem beeindruckendsten Cliffhanger, den man sich nur vorstellen kann.

Das passiert in der letzten Folge

In der zehnten Staffel erfahren wir, dass die Alien-Entführungen nicht echt waren, sondern von Menschen vorgetäuscht wurden, um unschuldige Opfer mit Alien-DNS zu infizieren. In der Folge „My Struggle II“ erfahren wir auch die Gründe dafür: Es gibt einen neuen Virus, der die gesamte Menschheit auslöschen kann. Immun sind nur die Individuen, die Alien-DNS in ihrem Körper haben. Dazu zählt unter anderen Dana Scully, die in der zweiten Staffel von „Akte X“ entführt wurde. Ihre DNS will sie nun nutzen, um ein Heilmittel herzustellen.

Mulder trifft sich indessen mit einem alten Bekannten: Dem Kettenraucher, der von Agent Monica Reyes betreut wird und der Mulder seine teuflischen Pläne von der Neubevölkerung der Erde erzählt. Doch Mulders Gesundheitszustand verschlechtert sich aufgrund des neuen Virus (er hat keine Alien-DNS in seinem Körper, obwohl er schon mal entführt wurde), doch er wird von Agent Miller gerettet. Auf einer Brücke bei Nacht werden Mulder und Scully wiedervereint. Allerdings nur für kurze Zeit, denn plötzlich erscheint ein grelles Licht von einem UFO über den Köpfen der beiden. Ende.

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Zukunft von „Akte X“ noch ungewiss

Für Fans ist das Ende natürlich sehr unbefriedigend, denn nicht nur das Schicksal von Mulder und Scully ist ungewiss, auch das der gesamten Menschheit. Und nicht zu vergessen, dass es auch noch viele unbeantwortete Fragen gibt. Fragen, auf die Fans der Mystery-Serie unter Umständen nie eine Antwort erhalten werden. Denn ob es noch eine elfte Staffel geben wird, steht bisher noch nicht fest.

Fernsehsender Fox hat zwar großes Interesse und auch Chris Carter, David Duchovny und Gillian Anderson würden wieder mit dabei sein, allerdings sind die beiden Schauspieler sehr beschäftigt – und im schlimmsten Fall dauert es mehrere Jahre, bis die Serie weitergeht, wenn überhaupt. Gut möglich wäre auch ein dritter Kinofilm, der die Mythologie der Serie fortsetzt und hoffentlich zu einem befriedigenden Abschluss bringt. Doch das ist alles nur Wunschdenken, von offizieller Seite gibt es noch keine neuen Infos. Und bis dahin heißt es: Die Wahrheit ist irgendwo da draußen.

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Die besten Alben aller Zeiten: „Blonde On Blonde“ von Bob Dylan

Am 16. Mai 1966 veröffentlicht, war „Blonde On Blonde“ das erste Doppelalbum eines bereits etablierten Künstlers. „Es kam dem Sound, den ich in meinem Kopf hörte, diesem fließenden, quecksilbrigen Sound, so nah wie nichts zuvor“, sagte Dylan 1978. Die manische Brillanz von „Blonde On Blonde“ lässt sich kaum besser beschreiben. Den größten Teil der 14 Songs nahm Dylan im Schnelldurchgang auf – bei einer vier- und einer dreitägigen Session in Columbias Nashville-Studios im Februar und März 1966. Das Tempo der Aufnahmen reflektierte die Amphetamin-Quirligkeit, mit der Dylan selbst zwischen ständigen Tourneen neue Songs ausspuckte. „Blonde On Blonde“ war Bob Dylans…
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