„Akte X“: Nach Staffel 11 ist definitiv Schluss für Gillian Anderson

In den USA lief am 03. Januar 2018 die inzwischen elfte Staffel von „Akte X“ („The X-Files“) an. Für Gillian Anderson und David Duchovny ist es die zweite Reunion seit Staffel 10 aus dem Jahr 2016. Doch wenn es nach Gillian Anderson geht, dann wird es wohl das letzte Wiedersehen sein. Denn für sie soll nach der elften Staffel Schluss mit „Akte X“ sein.

Bereits im Oktober hatte Anderson angekündigt, nicht mehr Dana Scully spielen zu wollen. Ohnehin dachte sie, dass die zehnte Staffel eine einmalige Sache sein würde, für Staffel 11 ließ sie sich dann aber noch einmal überreden. Dann soll aber definitiv Schluss sein, wie die 49-Jährige erklärt:

„Ich habe von Anfang an gesagt, dass es das für mich war. Ich war über die schockierenden Fan-Reaktionen überrascht, denn nach meinem Verständnis sollte es nur eine einzige Staffel werden.“

Kooperation

Das Aus für „Akte X“?

Ob es nach der elften Staffel von „The X-Files“ überhaupt mit den unheimlichen Fällen des FBI weitergehen wird, das steht ohnehin noch in den Sternen. Und auch Serienschöpfer Chris Carter scheint sich da uneins zu sein:

„Es gibt noch viele weitere ‚Akte X‘-Geschichten zu erzählen. Ob wir sie aber erzählen können, das ist ein großes Fragezeichen. Die Wahrheit ist irgendwo da draußen.“

Auf jeden Fall soll das Ende von Staffel 11 offen sein und Platz für weitere Folgen und Geschichten bieten. Jedoch ließ Chris Carter in einem anderen Interview auch verlauten, dass er sich „The X-Files“ ohne Scully einfach nicht vorstellen kann:

„Für mich war ‚Akte X‘ schon immer Mulder und Scully. Wenn es ohne Scully wäre, würde ich es nicht machen. Das wären nicht mehr meine X-Akten.“

Das klingt erst einmal nach einer eindeutigen Ansage, jedoch war David Duchovny alias Fox Mulder in der neunten Staffel von „Akte X“ auch quasi vollständig abwesend. Und für Chris Carter schien das damals auch kein Problem zu sein.

Trailer zur 11. Staffel:

https://www.youtube.com/watch?v=aN4ilCjiDWs

Die Fans sind enttäuscht

Von der Auftaktfolge „My Struggle III“ der elfen Staffel waren die Fans aber ohnehin enttäuscht. Achtung, es folgen Spoiler!

Die zehnte Staffel endete mit einem sehr üblen Cliffhanger: Mulder wurde mit einem Virus infiziert und liegt im Sterben, Scully sucht nach einem Heilmittel. Auf einer Brücke bei Nacht werden die beiden Agenten wiedervereint. Allerdings nur für kurze Zeit, denn plötzlich erscheint ein grelles Licht von einem UFO über den Köpfen der beiden. Ende.

In Staffel 11 erfahren wir dann, dass Scully quasi alles nur geträumt hat und sie es ist, die im Sterben liegt. Bei der ganzen „Akte X“-Mythologie wurde in der Vergangenheit schon mehrmals tief in die Trickkiste gegriffen, aber so billig war es noch nie. Später kommt dann auch noch der nächste Schock für alle Fans: Mulder ist gar nicht der Vater von William, sondern der Kettenraucher. Für viele Fans ist diese Auflösung einfach nur eine riesengroße Enttäuschung. Übrigens soll es auch in Staffel 11 wieder nur zwei Mythologie-Folgen geben. Die restlichen acht Episoden sind „Monster Of The Week“-Geschichten.

„Akte X“: Dann startet Staffel 11 in Deutschland

In Deutschland wird die elfte Staffel von „The X-Files“ bei ProSieben gezeigt, wie der private Sender auf Twitter kundgab. Fans werden sich aber noch bis zum Frühjahr gedulden müssen. Einen konkreten Termin gibt es leider noch nicht. Fans laufen aber jetzt schon wegen der deutschen Synchron-Fassung Sturm, da Fox Mulder abermals – wohl aus Kostengründen – nicht von Bejamin Völz gesprochen wird. Stattdessen wird Mulder wieder von Sven Gerhardt gesprochen, der auch schon in Staffel 10 der Synchronsprecher von David Duchovny/Fox Mulder war.


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