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Alice Cooper über David Bowie: „Meine Theatralik öffnete ihm die Türen!“


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Alice Cooper hat jüngst sein neues Album „Detroit Stories“ veröffentlicht, das seiner Heimatstadt gewidmet ist. In seinen Anfängen soll der Musiker außerdem immensen Einfluss auf Kollegen wie David Bowie gehabt haben, wie er jetzt erzählt.

In einem neuen Interview schildert der 73-Jährige Geschichten aus den guten alten Zeiten: Als das Establishment über seine Auftritte noch schockiert und Rock ein Genre abseits des Mainstreams war. Er ist der sicheren Überzeugung, dass Hard Rock auch in 30 Jahren noch existieren – und niemals tot sein wird. Und er berichtet von einer Zeit, als seine Schock-Rock-Performances den jungen David Bowie dazu anspornten, Musik zu machen, die sowohl theatralisch als auch kommerziell sein durfte.

„Ich ermutigte David Bowie!“

„Als wir anfingen, Theatralik auf der Bühne zu veranstalten und trotzdem Hit-Platten ablieferten, öffnete das eine große Tür für Bowie, Lou Reed und Velvet Underground, weil nun klar war, dass man gleichzeitig theatralisch und kommerziell sein konnte. Ich wollte, dass es eine künstlerische Bewegung gibt – ich schuf Alice als Bösewicht. Und Bowie schuf alle seine Charaktere so, dass sie zu dem passten, der er sein wollte, also sah ich ihn nie wirklich als Konkurrenz – ich ermutigte ihn“, sagte er dem „NME“.

Im Interview erzählt er weiter: „Bowie und ich unterhielten uns die ganze Zeit, wir machten uns gegenseitig Komplimente. Es gab da mal eine Zeit, in der Bowie und Lou Reed darüber sprachen, dass mein androgynes Ding ein Fake sei und sie hatten Recht: Natürlich ist es ein Fake. Es ist eine düstere Varieté-Show und ich spiele eine Figur. Lou und David kannten mich und wussten, dass ich nicht bodenständiger sein könnte, aber ich habe mich einfach in diesen Charakter und das Image hineingesteigert. Ich wusste, wie ich diesen Charakter gleichzeitig unheimlich, sexy, abstoßend und lustig machen konnte!“, so Cooper, gebürtig Vincent Damon Furnier.

Rock lebt: „Detroit Stories“

Während Gene Simmons (KISS) der Ansicht ist, Rock sei tot, so beweist Cooper, dass Rock zumindest solange lebt, solange er es feiert: Mit „Detroit Stories“, Coopers aktuellem Album, huldigt die „Schockrocklegende“ ihrer Heimatstadt, dem Ort, an dem alles begann. Nach 50 Jahren ihrer ersten Zusammenarbeit ist dies eine erneute Kooperation mit Bob Ezrin, der den Musiker  entdeckte.


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