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Bad Religion: Neuer Song „What Are We Standing For“ ist ein kämpferischer Wahlaufruf


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Wenige Wochen vor der US-Präsidentenwahl schicken viele Musiker mit neuen Songs ihren Appell an die Amerikaner, sich auch an die Wahlurne zu begeben oder in Corona-Zeiten mit Briefwahl ihr Kreuzchen abzugeben.

Während Stevie Wonder mit den ersten beiden neuen Songs seit 15 Jahren an die alles verbindende Nächstenliebe erinnert, gehen Bad Religion verständlicherweise einen für ihre Musiksozialisation etwas anderen weg. Ihr neuer Song „What Are We Standing For“ ist eine kraftvolle Politik-Hymne geworden, die auch die Furcht vieler Menschen anspricht, nicht genau zu wissen, für was es sich in diesen schwierigen Monaten zu kämpfen lohnt.

Widerspruch ist notwendiger denn je

Die Antwort der Punker aus L.A. ist dabei ganz klar: Wir sollten für all jene auftstehen, die „auf die Knie gegangen sind, um gegen Polizeibrutalität und Rassismus zu protestieren“. So heißt es in einem Statement, das die Band dem am Mittwoch (14. Oktober) veröffentlichten Stück mit auf den Weg gegeben hat.

„In dieser Zeit des Gruppennationalismus ist Widerspruch als eine Form des politischen Ausdrucks für die Demokratie lebenswichtig“, so Co-Songwriter und Gitarrist Brett Gurewitz.

Der Titel ist übrigens nicht ganz neu, sondern eine Auskopplung aus dem 2019 erschienenen Album „The Age of Unreason“, der sicher auch ganz gut auf diese Platte gepasst hätte, nun aber erst seine volle Wirkung entfalten kann.


Sex Pistols: Johnny Rotten bekennt sich endgültig als Trump-Fan

Der ehemalige Frontmann der Sex Pistols wird Donald Trump bei den bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen unterstützen. Das erzählte die Punk-Ikone In einem Gespräch mit dem britischen „Observer“. „Er ist die einzige vernünftige Wahl, jetzt, da Biden im Rennen ist - er kann das einfach nicht, das Ruder zu übernehmen“, sagte der 64-Jährige. Er äußerte zwar auch Verständnis dafür, dass Trump als Rassist abgestempelt wird, vor allem auch, weil er selbst einmal damit konfrontiert wurde (Bloc-Party-Sänger Kele Okereke warf Lydon 2008 bei einem Musikfestival in Spanien eine schwere „rassistische Attacke“ vor, bei der er auch körperlich verletzt wurde), glaubt aber, dass Trump die USA…
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