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Ballade gegen Trump: John Fogerty veröffentlicht neue Single „Weeping In The Promised Land“


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US-Rocklegende John Fogerty widmet sich mit seiner neuen Single „Weeping In The Promised Land“ den aktuellen Geschehnissen in seiner amerikanischen Heimat. Die klaviergetragene, von Gospelelementen geprägte Ballade spart dabei nicht mit Kritik am amtierenden US-Präsidenten Donald Trump.

Anspielungen auf Trump-Administration

„Water in the well been poisoned with lie / Weepin‘ in the Promised Land / Satan’s dark angels are fallin‘ from the sky / Weepin‘ in the Promised Land“ heißt es in der ersten Strophe des Stücks. Die Rede ist auch von einem Pharao, der den Medizinmann anbrüllt – was als Seitenhieb auf das Verhalten der Trump-Regierung in der Corona-Krise zu deuten ist. Fogerty zeichnet ein düsteres Bild: „So much sorrow, so much dyin‘ / Pharoah keep a-preachin‘ but he never had a plan“, heißt es weiter.

Auch Black Lives Matter wird behandelt

In der dritten Strophe thematisiert der Musiker die Black-Lives-Matter-Bewegung. „Out in the street, on your neck with a knee / All the people are cryin‘ your last words, ‚I can’t breathe‘ (‚I can’t breathe‘) / And a white judge say, ‚There been no crime here today‘, heißt es in Anspielung auf den Mord an dem US-amerikanischen Bürger George Floyd im Jahr 2020.

Dass Fogerty kein Freund des amtierenden US-Präsidenten ist, ist bekannt. Im September ließ Donald Trump bei einer Massenveranstaltung in Michigan den Creedence-Clearwater-Song „Fortunate Son“ spielen – ein Anti-Kriegsstück. Nicht nur die Auswahl genau dieses Stücks ärgerte den Musiker – Trump hatte zudem keine Erlaubnis, das Stück für seinen Wahlkampf einzusetzen. Eine Unterlassungserklärung hatte keine Wirkung gezeigt.


Donald Trump wollte sich offenbar anonym bei Twitter-Klon Parler anmelden

Der amtierende US-Präsident Donald Trump wollte anscheinend versuchen, anonym mit seinen Anhängern über das Soziale Netzwerk Parler zu kommunizieren. Das bestätigte der CEO der Plattform, John Matze, am Donnerstag (14. Januar). Demnach plante Trump plante wohl, sich unter dem Pseudonym „Person X“ dort zu registrieren, um damit seiner Sperre in anderen Sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und YouTube zu entgehen. Amazon wollte Donald Trump keine Bühne mehr geben Interessanter Fakt am Rande: Matze sagte außerdem, dass Amazon Trumps Pläne kannte und daher den Vertrag mit Parler in seinen Web Services aufkündigte, um dem Präsidenten, der derzeit ein Amtsenthebungsverfahren fürchten muss,…
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