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Beggars Group: Label-Chef Paul Redding schwimmt durch Ärmelkanal für den guten Zweck


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Paul Redding, CEO der Label-Gruppe Beggars Group, plant, durch den Ärmelkanal zu schwimmen, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. Die beiden musikbezogenen Wohltätigkeitsorganisationen PRS Foundation in Großbritannien und der Sweet Relief Musicians Fund in Amerika sollen damit unterstützt werden. Insgesamt £200.000 (ungefähr 223.419€) möchte der Label-Chef zusammenbekommen – dafür schwimmt er mindesten 21 Meilen (ungefähr 33km). Die genaue Kilometeranzahl steht noch nicht fest: Denn die Breite des Flusses, der England und Frankreich trennt, kann sich je nach Strömung noch ausweiten. Sicher ist nur: Mindestens 21 Meilen ist der Ärmelkanal zu jeder Zeit breit.

£200.000 für 21 Meilen

Die Aktion ist für September geplant. Das Geld für sein Unternehmen sammelt Redding auf einer Crowdfunding-Website, wo er bereits (Stand 27. August) £34.550 gesammelt hat. Und auch die Kollegen spenden selbstverständlich: Für jede Meile, die der CEO schwimmt, spendet die Beggars Group £1.000, weitere £25.000 gibt es von Seiten des Unternehmens, sollte Redding sein Vorhaben erfolgreich beenden.

Die eingenommenen Spenden werden zu gleichen Beträgen zwischen den beiden Organisationen aufgeteilt. Das Geld, das der PRS Foundation zugutekommt, wird dieser helfen, ihre Bemühungen zu verwirklichen, „schwarze Musik-Creator und schwarze Fachleute der Industrie durch ein groß angelegtes Programm, das sie später in diesem Jahr ankündigen werden, zu stärken“.

Die Einnahmen für den Sweet Relief Musicians Fund geht an die Corona-Fonds, die „dringend benötigte finanzielle Unterstützung für Musiker und Mitarbeiter der Musikindustrie in den USA, die vom Coronavirus betroffen sind, bereitstellt.“

Sollte Redding Erfolg haben, so wäre er einer von weniger als 2.000 Menschen, denen diese Überquerung gelungen ist. Laut der Website der englischen Stadt Dover, wo die meisten Schwimmer ihre Reise beginnen, haben bisher haben 1.881 Menschen den Ärmelkanal durchschwommen in einer Durchschnittszeit von 13,5 Stunden.


„Danke, Kassel“: Nena bekundet Solidarität mit „Querdenker“-Bewegung und spielt Aluhut-Naidoos Musik

„Danke, Kassel“ – mit diesen Worten scheint sich Gabriele „Nena“ Kerner („99 Luftballons“) deutlich zur Bewegung der sogenannten „Querdenker“ zu bekennen. Ebendort hatten am vergangenen Wochenende geschätzte 20.000 Menschen gegen die Maßnahmen der Bundesregierung zur grassierenden Covid-19-Pandemie protestiert. Danke auch an Xavier Nena veröffentlichte auf ihrer Instagram-Seite eine Story, die eine Zeitrafferaufnahme der Demonstration zeigt. Dazu postete sie ein Herz-Emoji – und schrieb: „Danke Kassel“. Unterlegt ist das Video mit einem Lied des  Verschwörungstheoretikers und bekennenden Rassisten Xavier Naidoo – bei dem sie sich außerdem noch „für die Musik bedankt“. Quo vadis, Nena? pic.twitter.com/uAEtjwQPr0 — Tristan Herold (@dertristan1) March 23,…
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