Matt Damon glaubt, dass „Contagion“ die Corona-Krise prophezeit hat


von

Als „Contagion“ vor fast zehn Jahren ins Kino kam, wurde der Pandemie-Spannungsfilm zwar kein Flop an der Kinokasse. Doch sehr viel mehr als seine Kosten spielte er dann auch nicht ein. Trotz Mega-Besetzung (Matt Damon, Marion Cotillard, Kate Winslet, Laurence Fishburne, Jude Law, Bryan Cranston und Gwyneth Paltrow).

In dem Moment, da sich herausstellte, dass Covid-19 nicht nur ein chinesisches Problem bleiben würde, sondern die ganze Welt betrifft, erschien Soderberghs Thriller wie eine Voraussicht auf das, was uns erwartet. Und so entwickelte sich der Film fast logisch zu einem echten Streaming-Hit, der fast so oft geguckt wurde wie die „Harry Potter“-Reihe.

Man hätte nur die Wissenschaftler fragen müssen…

„Contagion“-Star Matt Damon glaubt, dass der Erfolg vor allem deshalb eintrat, weil der Film die Coronavirus-Pandemie „prophezeit“ hat.

Gwyneth Paltrow als Patient Null in „Contagion“
Gwyneth Paltrow als Patient Null in „Contagion“

„Jeder, der sagt, Sie könnten das nicht vorhersagen – ich meine, schauen Sie sich nur ‚Contagion‘ an“, sagte Damon in einem Interview mit dem irischen Radiosender „Spin 1038“. „Vor zehn Jahren haben wir einen Film gedreht, indem wir einfach mit Experten sprachen und sie fragten: ‚Wie würde das aussehen? Und wie würde er ablaufen?‘ Es ist also erschütternd, dass es genau so kam. Die ganze Sache ist tragisch und traurig zugleich.“

Für den Schauspieler ist der neuartige Erreger auch ein privates Problem, denn seine Tochter Alexia wurde nach Damons Angaben bereits „früh“ positiv auf das Coronavirus getestet, ebenso wie ihre Mitbewohner in New York City. Sie „hat es gut überstanden“, ergänzte er und betonte, dass man sich Ende des Monats wieder gemeinsam treffen werde. Es sei aber beängstigend, so weit von ihr entfernt zu sein und nichts tun zu können. Matt Damon lebt mit seiner Familie in Irland.

Warner Bros.

Attila Hildmann: Porsche distanziert sich vom Verschwörungstheoretiker

Während Attila Hildmann sich wohl demnächst auch juristisch für Worte rechtfertigen muss, die er unbedarft ins Netz stellt (darunter eine „Verteidigung“ Adolf Hitlers), zeigen ihm immer mehr einstige Unterstützer die Rote Karte. Dazu gehört seit dem Wochenende auch das Autounternehmen Porsche. Der Vegan-Koch fährt gerne zu Anti-Corona-Demonstrationen mit einem aufgemotzten Porsche-Modell vor. Eine Kooperation besteht aber nicht, wie der Konzern nun „BILD“ nach einer Anfrage mitteilte. Porsche: Keine Kooperation mit Attila Hildmann „Herr Hildmann spricht manchmal davon, dass er eine Kooperation mit uns hat”, so eine Sprecherin. „Aber das stimmt nicht.“ Hintergrund ist eine Videoproduktion von Porsche mit Hildmann vor…
Weiterlesen
Zur Startseite