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Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich spricht über Charity-Arbeit der Band


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Lars Ulrich, Schlagzeuger von Metallica, hat in der US-amerikanischen Late-Night-Show „Full Frontal“ über die Wohltätigkeitsarbeit der Band gesprochen.

Seit etwa vier Jahren unterstützen Metallica während ihrer Shows die lokalen Tafeln in den USA. Oft veranstaltet die Band auch im Anschluss an ihre Konzerte Charity-Aktionen, um zusätzlich ihre Fans für den guten Zweck zu gewinnen. Dazu sagte Ulrich: „Es wärmt mein dänisches Hardrock-Herz, zu sehen, wie viele unserer Fans in ganz Amerika mitmachen.“ In der Vergangenheit haben Metallica dabei häufig mit der Wohltätigkeitsorganisation „Feeding America“ zusammengearbeitet.

Da sich durch die Corona-Pandemie die Situation für viele Menschen in den USA aber weiter verschlechtert hat, ist die Arbeit der Band derzeit noch wichtiger geworden. Die Arbeitslosenzahl ist massiv gestiegen. Eine Situation, die für viele Menschen so weit führt, dass sie sich kaum mehr Nahrung leisten können. Betroffen sind vor allem auch Kinder.

In dem Interview sagte Ulrich: „Jeder sechste Amerikaner ist auf dem besten Weg, dieses Jahr lebensmittelunsicher zu sein, dazu jedes vierte Kind“. Und weiter: „Es ist verrückt! Das sind die höchsten Zahlen, die es je gab. Was in den letzten Monaten während der Pandemie passiert ist, macht es noch schlimmer.“

Da die Hilfen von Seiten der US-Regierung kaum ausreichen um die Krise zu lösen, haben Freiwilligen-Organisationen wie „Feeding America“ erneut eingegriffen. Metallica haben zuletzt 350.000 US-Dollar (323.000 Euro) an Covid-19-Hilfsorganisationen gespendet, darunter auch an Feeding America.

Und während die Band noch immer darauf wartet, wieder live spielen zu können, geht ihre Freiwilligenarbeit weiter: Zusammen mit ihrer Band-eigenen Stiftung „All Within My Hands“ riefen die vier Musiker im Mai den „Monat des Gebens“ aus, um weiter Spenden zu sammeln. Somit wollen sie den 41 Millionen arbeitslosen Amerikaner*innen ihre nächste Mahlzeit garantieren.


Queen-Schlagzeuger Roger Taylor: „Als Freddie Mercury starb, dachten wir wirklich: Das war’s“

Der Multiinstrumentalist und Queen-Schlagzeuger Roger Taylor hat in einem Interview über die Karriere der Band und über die Zeit nach dem Tod Freddie Mercurys im Jahr 1991 gesprochen. Dabei ließ Taylor Einblicke zu, die vielen vorher wohl nicht bewusst waren. Der 71-Jährige wurde zunächst gefragt, ob er bei der Queen-Gründung in den 1970er Jahren davon ausging, dass er im Jahr 2020 noch immer Musik machen würde. Taylor antwortete darauf: „Absolut nicht. Keine Ahnung.“ Deutlicher schien es nach dem Ableben ihres Sängers auszusehen: „Als Freddie starb, dachten wir wirklich: Das war’s.“ Hören Sie sich hier das Interview an: https://www.youtube.com/watch?v=nzGWUND-59k Über die…
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