„The Big Bang Theory“: So sieht Sheldon Cooper als Kind aus

Machen wir uns nichts vor: „The Big Bang Theory“ ist auch deshalb zum endlos wiederholten TV-Hit geworden, weil der von Jim Parsons gespielte Sheldon Cooper eine der witzigsten, abgedrehtesten Figuren der jüngeren Fernsehgeschichte ist. Wohl deshalb plant CBS nun eine Überlebensversicherung seines zur Zeit erfolgreichsten Stoffs über das drohende Ende der Sitcom hinaus und kündigte am Montag (13. März) ein Spin-off mit dem Titel „Young Sheldon“ an.

Darin wird es – wenig überraschend – vor allem um den King Of Nerds, Sheldon Cooper, gehen. Die Serie soll dessen komplizierte Kindheit in Texas schildern. In „The Big Bang Theory“ wurde diese bereits mehrfach umfassend angedeutet. Dabei stand stets die Mutter des theoretischen Physikers im Zentrum, die mehr als einmal den beschwerlichen Weg in die WG der Wissenschaftler auf sich nahm, um ihrem Sohn eine Lektion zu erteilen. (Oder seine Lieblingsgerichte kochte.)

Iain Armitage
Iain Armitage

Der junge Sheldon wird von einem echten Theater-Nerd gespielt

Inzwischen ist auch klar, wer das kleine Genie mit den unzähligen Neurosen spielen soll: der achtjährige Iain Armitage. Der könnte vielen Fernsehzuschauern bereits aus der HBO-Mini-Serie „Big Little Lies“ von „Ally McBeal“-Erfinder David E. Kelly bekannt sein. Die Reihe mit Reese Witherspoon, Nicole Kidman und Shailene Woodley in der Hauptrolle läuft in Deutschland auf dem Abo-Kanal Sky. Armitage ist ein echter YouTube-Star – allerdings nicht, weil er über Computerspiele oder Comichelden schwafelt. Mit IainLovesTheatre stellt der kleine Nachwuchsdarsteller brillante Theaterkritiken ins Netz.

Auf den mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Jim Parsons müssen Fans von „The Big Bang Theory“ übrigens nicht verzichten: Der Schauspieler wird als Erzähler in „Young Sheldon“ in Erscheinung treten und von Sheldons Kindheit berichten. Vielleicht gibt es dann ja ein paar kleine Reminiszenzen an das leider zu Unrecht fast wieder verdrängte TV-Juwel „Wunderbare Jahre“.

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"The Big Bang Theory" mit großer Nobelpreisträger-Folge

Kaum eine andere Serie der letzten Jahrzehnte dürfte so viel dafür getan haben, dass auch Normalsterbliche und Durchschnittsintellektuelle mit den Gedanken großer Physiker und anderer Wissenschaftler in Berührung kommen, wie "The Big Bang Theory". Dr. Sheldon Cooper (Jim Parsons) ist dafür natürlich der Hauptgrund, ist er doch seit der ersten Episode der Nerd-Sitcom der begabteste aller Denker des freundschaftlich verschworenen Gespanns junger Wissenschaftler und einer Blondine. Immer wieder haben auch prominente und weniger prominente Wissenschaftler die Möglichkeit, ihre Thesen dem TV-Publikum zu erklären oder sich über ihren eigenen Ruf als weltfremde Eigenbrötler lustig zu machen. In der Episode "Die Nobelpreisträger-Beleidigung"…
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