Pre-Super-Bowl-Show: Billie Joe Armstrong feuert gegen ICE
Billie Joe Armstrong greift ICE-Agenten bei Green Days Pre-Super-Bowl-Konzert in San Francisco scharf an und warnt sie vor Trump.
Billie Joe Armstrong hat ICE-Agenten bei Green Days Pre-Super-Bowl-Konzert am Freitag in San Francisco aufgefordert, ihren „beschissenen Job“ zu kündigen. Der Sänger stand am Pier 29 auf der Bühne – im Vorfeld des Super-Bowl-Pregame-Auftritts der Band am Sonntag – und richtete eine klare Botschaft an ICE-Agenten, von denen es hieß, sie könnten beim Football-Spiel im Levi’s Stadium im Einsatz sein.
Deutliche Worte an ICE
„Schmeißt euren beschissenen Job hin. Kündigt diesen beschissenen Job, den ihr habt“, sagte Armstrong zu möglichen ICE-Agenten im Publikum. „Denn wenn das hier vorbei ist – und es wird irgendwann vorbei sein –, Kristi Noem, Stephen Miller, JD Vance, Donald Trump – sie werden euch fallen lassen wie eine verdammt schlechte Gewohnheit. Kommt auf diese Seite der Linie.“
Armstrong machte zudem eine Bemerkung über „Epstein Island“, indem er den Text spontan in einer Songzeile veränderte.
Frühere Kritik und politischer Kontext
Nach der Erschießung von Renee Good hatte Green Day ICE bereits bei einem Konzert im Januar in Inglewood, Kalifornien, kritisiert. Armstrong leitete dort den Song „Holiday“ mit den Worten ein: „Dieser Song ist antifaschistisch. Dieser Song ist gegen Krieg. Wir stehen zu unseren Brüdern und Schwestern in Minnesota.“
Kurz darauf wurde die Band aus der Bay Area eingeladen, bei einem Pregame-Konzert zur Feier der Geschichte des Super Bowl aufzutreten. Diese Entscheidung – ebenso wie der Halftime-Auftritt von Bad Bunny – zog Kritik von Präsident Donald Trump nach sich.
Reaktion aus dem Weißen Haus
„Ich bin gegen sie“, sagte Trump, der nicht am Super Bowl teilnehmen wird, über die Künstler. „Ich halte das für eine schreckliche Entscheidung. Alles, was sie tut, ist Hass zu säen. Schrecklich.“