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Bono spielt „Beautiful Day“ mit Allstar-Band und hält große Amerika-Rede


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An Barack Obamas virtueller Abschlussfeier für den Jahrgang 2020 nahmen viele Prominente teil, die Reden hielten und auch Musik spielten. Einer von ihnen war U2-Sänger Bono, der gemeinsam mit anderen Stars wie Noah Cyrus, Tove Lo, Ty Dolla $ing, Khalid, Leon Bridges, Camila Cabello, Ben Platt, Cynthia Erivo und Chris Martin mit einem Cover von „Beautiful Day“ aus der Heimisolation und einer anregenden Rede zu den Feierlichkeiten beitrug.

Bono thematisierte in seiner Rede, wie er als Ire über Amerika empfinde, und weshalb die diesjährige Abschlussklasse zu einer Veränderung beitragen könnte.

Bono und der American Dream

Als Ire habe er immer geglaubt, dass Amerika mehr sei als nur ein Land, dass es eine Idee sei, ein Traum, der der ganzen Welt gehört. „Jetzt weiß ich, dass die Welt in letzter Zeit daran erinnert wurde, dass Amerika eine Idee ist, die nicht einmal vielen Amerikanern gehört, und dass für viele schwarze Amerikaner die Fackel der Freiheitsstatue weit entfernt von einem Leuchtfeuer der Hoffnung ist, sie ist oft mehr wie eine Taschenlampe im Gesicht“, sinnierte Bono.

Der Sänger wurde nostalgisch in Erinnerungen an die Aufnahmezeit von „Beautiful Day“. An dem Tag seien stürmische Wolken über den Himmel von Dublin gezogen und er habe das Lied als eine Art Gebet angesehen, als Gebet, wohin die Band gehen könnte. „Es war ein Traum, so wie Amerika ein Traum ist von dem, was sein könnte.“

Wir würden „heute wissen, dass Amerika ein Lied ist, das noch geschrieben werden muss. Dass Amerika das großartigste Lied sein könnte, das die Welt noch nicht gehört hat“. Es sei „ein wilder Gedanke – dass es Amerika noch nicht gibt. Und noch wilder ist der Gedanke, dass die Abschlussklasse von 2020 genau die Menschen sein könnten, die es nach 244 Jahren des Strebens nach Freiheit ins Leben rufen könnten.“



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