Brit Awards 2017: Chris Martin singt emotionales „Duett“ mit George Michael


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Im vergangenen Jahr erregte Lorde bei den Brit Awards viel Aufsehen, als sie des verstorbenen David Bowie gedachte. Nachdem nun George Michael seit dem ersten Weihnachtstag 2016 ebenfalls nicht mehr unter uns weilt, ging es für die Produzenten der Preisverleihung auch in diesem Jahr darum, eine würdevolle Erinnerung auf die Beine zu stellen. Keine leichte Aufgabe – wie sich herausstellen sollte.

Mit der ehrenvollen Aufgabe wurde Coldplay-Sänger Chris Martin betraut. Am Mittwoch (22. Februar) verabschiedete sich Andrew Ridgely, Michaels ehemaliger Wham!-Kollege, gemeinsam mit den Backgroundsängerinnen Pepsi (Helen DeMacque) und Shirlie (Shirlie Holliman) bei der Gala in der O2 Arena in London zunächst einmal mit emotionalen Worten von ihrem Freund.

Duett mit George Michael

„Am Weihnachtsfeiertag 2016 haben wir den großen Singer-Songwriter, eine Ikone seiner Zeit und meinen geliebten Freund George Michael verloren“, so Ridgeley. „1975 waren wir einfach nur zwei Jungs, die zufällig den gleichen Sinn für Humor hatten und die gleiche Leidenschaft für lebensbejahende Musik.“ Dann kündigte er Martin als „einen der besten Sänger seiner Generation“ an und überließ ihm das Feld, eine Neuinterpretation von „A Different Corner“ zu singen.

Erinnerung an George Michael bei den Brit Awards 2017
Erinnerung an George Michael bei den Brit Awards 2017

Der 39-Jährige erhielt dabei Unterstützung von einigen denkwürdigen Video-Einblendungen, einem Streicherorchester und sogar von George Michael höchstpersönlich. Der verstorbene Sänger übernahm nach der Hälfte des Songs auf der Leinwand den Gesangspart. Die letzten beiden Strophen sangen Martin und Michael dann im zuweilen unheimlichen, aber gefühlvollen „Duett“.

Spott im Netz

Im Internet wurde die Verneigung vor George Michael unterschiedlich wahrgenommen. Während sich einige User auf Twitter äußerst berührt zeigten, gab es auch jede Menge Nutzer, die mit der Performance überhaupt nichts anfangen konnten.

Bei der Verleihung der Grammys hatte sich vor einigen Tagen bereits Adele um eine gefühlsintensive Reminiszenz an George Michael bemüht. Dabei musste die Sängern, sichtlich aufgeregt, zwischenzeitlich noch einmal neu ansetzen, hatte zum Schluss ihrer Vorstellung aber Tränen in den Augen.

Karwai Tang WireImage