Frat-Rock-Playlist: Zu dieser Musik macht Bruce Springsteen Party


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Mitten in der Pandemie ging Rock-Legende Bruce Springsteen im Jahr 2020 unter die Radiohosts. In der mittlerweile 25. Ausgabe seiner Sendung „From My Home To Yours“ offenbarte der 71-Jährige jetzt seine liebste Partymusik.

Der Boss setzt auf Frat-Rock

Der Begriff Frat-Rock beschreibt den dreckigen Garagen-Rock, den die amerikanische Nachkriegsgeneration auf ihren ersten College-Partys spielte. Ausschlaggebend sind dabei vor allem zwei Dinge: Gute Laune und Alkohol. So landete das angetrunkene Gejohle feierwütiger Studenten sogar auf den Aufnahmen selbst – hier zu hören auf dem Frat-Rock-Klassiker „Double Shot (Of My Baby’s Love)“.


Auch Bruce Springsteen scheint diese Zeit in guter Erinnerung zu haben und widmete die jüngste Ausgabe seiner Sendung Bands wie The Swingin’ Medallions, The Trashmen, Flamin’ Groovies und Fleshtones. Für maximale Authentizität empfahl der Boss seinem Publikum: „Ich will, dass ihr zu dieser Musik Bier trinkt und komplett durchdreht.“

Bruce Springsteen
Dass er etwas vom Feiern versteht, bewies Springsteen auch auf seinen eigenen Konzerten immer wieder.

Durch Corona zum Radio-DJ

Seit Mitte 2020 veröffentlicht Springsteen seine Sendung „From My Home To Yours“ auf dem Streaming-Radiosender SiriusXM. Ausschlaggebend für die Idee sei vor allem die Corona-Pandemie gewesen, erzählt der Sänger: „Ich suchte einen Weg, trotz des Virus weiterhin mit meinen Fans kommunizieren zu können. Ich spiele meine Lieblingsplatten und begleite die Menschen bei dem, wo wir gerade alle durch müssen.“

Das sind Bruce Springsteens nächste Projekte

Auch abseits des Radiostudios hat Springsteen aktuell alle Hände voll zu tun. Noch bis September 2021 läuft seine Soloshow „Springsteen On Broadway“ in New York. Außerdem wurde erst kürzlich ein neues Filmprojekt mit Dokumentarfilmer Thom Zhimny angekündigt. Unter dem Titel „The Legendary 1979 No Nukes Concerts“ soll noch in diesem Jahr ein neuer Konzertfilm von Springsteen und seiner E Street Band erscheinen.

Jim Steinfeldt Getty Images