Fans von Bruno Mars schauen bei Deutschland-Spiel in die Röhre

Das dritte Berlin-Konzert von Bruno Mars im Olympiastadion fällt zusammen mit dem Sechzehntelfinale der DFB-Elf bei der WM.

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Nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Elfenbeinküste (2:1) steht die deutsche Nationalmannschaft bereits als Sieger ihrer Gruppe bei der WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA fest. Damit spielt das Team von Trainer Julian Nagelsmann am 29. Juni (Montag) um 22.30 Uhr im Sechzehntelfinale.

Für viele Tausend Fans von Bruno Mars könnte dies ein Problem werden, denn der Sänger spielt an dem Tag abends das dritte seiner Berlin-Konzerte im Olympiastadion als Teil seiner „Romantic Tour“. Viele werden es nicht rechtzeitig bis zum Anstoß nachhause schaffen. Zwar ist der offizielle Start für den Gig des Musikers bereits um 18 Uhr angesetzt. Aber zunächst treten erst einmal als Support Anderson .Paak (als DJ Pee .Wee) und Victoria Monét.

Sehr wahrscheinlich wird Mars erst zwischen 20:45 Uhr und 21 Uhr auf die Bühne kommen. Bislang umfassten die Auftritte des Musikers auf Tour 20-24 Songs, die Konzerte gegen in der Regel bis zu zwei Stunden. Sehr wahrscheinlich ist der Gig dann um 23 Uhr beendet. Da spielt Deutschland bereits seit einer halben Stunde.

Kein Public Viewing im oder um das Olaympiastadion

Im der Arena selbst und auf dem Stadiongelände wird es keine Übertragung der WM-Partie geben, auch nicht nach dem Konzert. Auf ROLLING-STONE-Anfrage antwortete der Betreiber des Olympiastadions, dass aufgrund von Lizenzverträgen keine Möglichkeit bestehe, ein Public Viewing zu veranstalten – auch nicht im VIP-Bereich.

Mit anderen Worten: Wer Bruno Mars am kommenden Montag live sehen will und auch die deutsche Nationalmannschaft im Kampf um das Weiterkommen bei der WM, guckt zumindest mit Blick auf eine große Leinwand in die Röhre. Bleibt natürlich noch die parallele Übertragung auf dem Smartphone per Stream. Das ZDF überträgt neben MagentaTV das Spiel aus dem Foxborough bei Boston (via ZDFMediathek).

Wer darauf während des Konzerts von Bruno Mars zugreifen will, sollte aber seine Internetverbindung vorher geprüft haben und damit rechnen, dass das Netz auf dem Stadiongelände aufgrund der vielen Menschen, die es gleichzeitig nutzen, schwächer sein könnte.

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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