Clint Eastwood verteidigt Donald Trump: „Wir leben im Zeitalter der Arschkriecher“

„Die Menschen sollen endlich diese angeblich rassistischen Bemerkungen vergessen“, sagte Clint Eastwood in einem neuen Interview mit „Esquire“ über Donald Trump, dem er selbst auf jeden Fall im November seine Stimme geben wolle. Der überzeugte Republikaner schwang sich in dem Gespräch zum Verteidiger des für seine plumpen Parolen geschmähten Präsidentschaftskandidaten auf.

„Er hat einfach etwas, was die anderen nicht haben – auch weil wirklich jeder müde geworden ist von dieser politischen Korrektheit“, so der Schauspieler. „Wir leben im Zeitalter der Arschkriecher.“ Der 86-Jährige monierte, dass viel zu oft von Rassismus geredet werde, wo seiner Meinung nach eigentlich keiner zu finden ist. „Als wir groß geworden sind, wurden solche Dinge nicht rassistisch genannt“, sagte Eastwood.

Donald Trump
Donald Trump

Eastwood: Endlich sagt mal einer, was er denkt

Für den Schauspieler ist Trump eine Bereicherung für den politischen Diskurs in Amerika, weil er sagen würde, was er denkt. „Manchmal ist das schon nicht so gut“, so Eastwood. „Manchmal ist es auch einfach…ich meine, ich kann schon verstehen, wo er herkommt, aber das heißt nicht, dass ich mit allem übereinstimme.“

Kooperation

2012 sorgte Clint Eastwood bei einem Parteitag der Republikaner für Aufsehen, als er auf der Bühne eine Rede hielt und dabei mit einem leeren Stuhl sprach. Auf diesem wähnte der Oscarpreisträger einen imaginären Barack Obama und versuchte seine Politik auseinander zu nehmen: „Du dachtest, der Krieg in Afghanistan wäre in Ordnung. Aber wir haben nicht überprüft, was die Russen dort zehn Jahre gemacht haben.“

Der inzwischen verstorbene Filmkritiker Roger Ebert kommentierte damals verschämt: „Das hätte er nicht zu tun brauchen.“

Donald Trump: Auch „Air Force One“-Soundtrack ist jetzt für ihn tabu

Chip Somodevilla Getty Images

Moby rieb einst seinen Penis an Donald Trump – „zum Glück hat er nicht gezuckt“

Moby frischt die Anekdote in seiner neuen Biografie auf, dass er sein Gemächt an Donald Trump auf einer Party in New York gerieben haben soll. „2001 war ich auf dem Weg zu einer Party in der Park Avenue“, sagte er der „Sunday Times“. „Die Party war nicht so aufregend. Es waren hauptsächlich Geschäftsleute und Immobilienentwickler da. Und Donald Trump, der ein paar Meter entfernt stand und laut mit anderen Gästen sprach.“ Moby weiter: „Ich trank einen Wodka-Shot, um mich zu stärken, zog meinen schlaffen Penis aus meiner Hose und ging beiläufig an Trump vorbei und versuchte, den Rand seiner Jacke…
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