So reagierten Fans, als Coldplay „British Artist Of The Year“ wurde (und nicht David Bowie)


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Auszeichnungen sind immer so eine Sache – was den einen Fan glücklich macht, verärgert den anderen. Doch dass Coldplay am Montag (12. Dezember) bei der Verleihung der BBC Music Awards im Londoner ExCel Center als „British Artist Of The Year“ ausgezeichnet wurde, trieb so manchen Musikliebhaber zur Weißglut.

Während Adele, Zara Larsson und The 1975 Preise erhielten und Craig David oder die Kaiser Chiefs ihre Live-Auftritte absolvierten, wurde David Bowie – dessen letztes Album „Blackstar“ in vielen Kritiker-Listen auf den vorderen Plätzen steht – nur in einem Einspieler gewürdigt, der an all die Menschen erinnerte, die in diesem Jahr gestorben sind.

Anscheinend zu viel für Bowie-Fans! Im Netz reagierten viele wütend auf die Entscheidung der BBC, Coldplay als beste Musikkünstler des Landes zu ehren und Bowie rundherum zu übergehen.

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Die Band war zudem nicht einmal anwesend, bekam den Preis vor einem Konzertauftritt in Australien überreicht. Zu sehen war während der Verleihung lediglich eine eingespielte Live-Version von „Everglow“, der neusten Single von Coldplay.

Zuletzt hatten die britischen Musiker das Gerücht bestätigt, dass Bowie eine Zusammenarbeit mit ihnen in der Vergangenheit abgelehnt hatte. „Das ist nicht wirklich ein guter Song, oder?“, soll er nach Angaben von Coldplay-Drummer Will Champion gesagt haben, nachdem er ein Tape von der Gruppe geschickt bekam. Danach war eine Kooperation vom Tisch.

Sehen Sie hier den „Live“-Auftritt von Coldplay bei den BBC Music Awards 2016

Zum Vergleich: David Bowies „Auftritt“ bei der Verleihung