„Das war kein Leben für ihn“ – Sean Connerys Frau über dessen Kampf gegen die Demenz


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Nachdem Sean Connery am 31. Oktober mit 90 Jahren verstarb, meldeten sich bereits einige Wegbegleiter*innen der Schauspiellegende zu Wort. Nun sprach Connerys Frau, die Künstlerin Micheline Roquebrune, über die letzten Jahre des Schauspielers. Der „Mail on Sunday“ gegenüber gibt die 91-Jährige an, dass Connery zuletzt unter starker Demenz litt.

„Das war kein Leben mehr für ihn“, sagte Roquebrune, „Die Krankheit setzte ihm stark zu. Er konnte sich zuletzt nicht mehr wirklich ausdrücken […] Sein letzter Wunsch war es, ohne viel Aufsehen einfach aus dem Leben zu rutschen“. Dieser Wunsch wurde dem Original-James Bond zum Schluss erfüllt. Seine Frau berichtet, dass sie während Connerys Ableben die ganze Zeit bei ihm war und er einfach friedlich einschlief.

Neben vielen anderen Hollywood-Größen, gaben auch die Produzent*innen Michael G. Wilson and Barbara Broccoli über den offiziellen Twitter-Account des James Bond-Franchises ein Statement ab: „Wir sind zutiefst bestürzt von der Nachricht von Sir Sean Connerys Tod. Er war und bleibt der ursprüngliche James Bond, dessen unauslöschbarer Einstieg in die Kinogeschichte begann, als er diese unvergesslichen Worte aussprach …“ Gemeint sind natürlich die Worte: „Mein Name ist Bond … James Bond“. Ein Satz, der Sean Connery bereits lange vor seinem Tod unsterblich werden ließ.

Sean Connery, bekannt aus Filmen wie „James Bond – 007 jagt Dr. No“ oder „Liebesgrüße aus Moskau“, verstarb am 31. Oktober im Alter von 90 Jahren nach langer Krankheit.